Nachstehend finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse aus dem Gesundheitsbericht:

Arbeitsunfähigkeitsanalysen

Fünf gesetzliche Krankenkassen legten für das Jahr 2003 Arbeitsunfähigkeitsberichte vor.

Die Berichtsdaten beziehen sich auf die TUD-Beschäftigten, die bei einer dieser Krankenkassen versichert waren (entspricht insgesamt 2255 Versichertenjahren ).

Die Arbeitsunfähigkeitsberichte erbrachten im Mittel folgende Kennzahlen für die TUD:

  • Der Krankenstand betrug 2,7%.
  • Pro 100 Versichertenjahre gab es 89,7 AU-Fälle und 985,5 AU-Tage.
  • Die durchschnittliche AU-Dauer pro Fall betrug 10,9 Tage.
  • Die AU-Quote lag bei 37,1%.
  • Erkrankungen der Atemwege verursachten mit 34,6 AU-Fällen pro 100 Versichertenjahre die meisten AU-Fälle.
  • Zweithäufigste Ursache für AU-Fälle waren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit 17,2 AU-Fällen pro 100 Versichertenjahre.
  • Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems verursachten 269,0 AU-Tage pro 100 Versichertenjahre.
  • Erkrankungen der Atemwege verursachten 237,7 AU-Tage pro 100 Versichertenjahre.

Der Vergleich der AU-Daten der TUD mit der Branche sowie mit der BRD insgesamt bzw. der Region erbrachte in Abhängigkeit von der betrachteten Krankenkasse recht unterschiedliche Ergebnisse, so dass ein übergreifendes Fazit nicht möglich war.

Der Berichtsteil „Arbeitsunfähigkeitsanalysen“ als pdf-Download

Mitarbeiterbefragung

1. Beschreibung der Stichprobe

  • Für die Befragung konnten 1722 Fragebögen ausgewertet werden.
  • Die Rücklaufquote beträgt somit 47,2%.
  • Insgesamt waren 59,7% der teilnehmenden Personen Männer und 40,3% Frauen.
  • 51,5% der Befragten waren unter 40 Jahre alt, 21,8% waren zwischen 40 und 49 Jahre alt und 26,7% waren 50 Jahre alt oder älter.
  • 8,1% der Befragten waren Hochschullehrer/innen, 44,0% Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und 47,9% Administrativ-technische Mitarbeiter/innen.

Das Kapitel „Beschreibung der Stichprobe“ als pdf-Download

2. Arbeitsplatz und Arbeitsgestaltung

  • Insgesamt wurde das Vorhandensein von Ressourcen als größer eingeschätzt als das Vorhandensein von Stressoren.
  • Die Konzentrationsanforderungen wurden als der mit Abstand stärkste Stressor wahrgenommen.
  • Die nächst wichtigsten Stressoren waren für die Befragten Kooperationserfordernisse, einseitige körperliche Belastungen und Zeitdruck.
  • Die am geringsten ausgeprägten Stressoren waren Unklarheit und Kritik.
  • Am höchsten wurden von den Befragten die Ressourcen Komplexität, Variabilität und Handlungsspielraum eingeschätzt.
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Administrativ-technische Mitarbeiter/innen schätzten ihren Kooperationsspielraum als eher gering ein.
  • Hochschullehrer/innen verfügen über die stärksten Ressourcen, erleben aber auch die stärksten Stressoren und unterscheiden sich deutlich von den Wissenschaftlichen Mitarbeiter/inne/n und den Administrativ-technischen Mitarbeiter/inne/n.
  • Zwischen Wissenschaftlichen Mitarbeiter/inne/n und Administrativ-technische Mitarbeiter/inne/n gibt es nur wenige bedeutsame Unterschiede hinsichtlich der Ausprägung von Stressoren und Ressourcen.

Das Kapitel „Arbeitsplatz und Arbeitsgestaltung“ als pdf-Download

3. Belastung durch Umgebungsfaktoren

  • Der Grad der Umgebungsbelastung ist insgesamt recht niedrig.
  • Am stärksten fühlen sich insgesamt die Administrativ-technischen Mitarbeiter/innen durch die verschiedenen Umgebungsfaktoren belastet, am wenigsten die Hochschullehrer/innen.
  • Technische Mitarbeiter/innen berichten durchgängig höhere Umgebungsbelastungen als Administrative Mitarbeiter/innen.
  • Die höchste Belastung wird im Mittel durch die unangenehme Temperatur empfunden, gefolgt von Lärm.
  • Am wenigsten belastend werden im Mittel Feuchtigkeit/Nässe und Tabakrauch empfunden.

Das Kapitel „Belastung durch Umgebungsfaktoren“ als pdf-Download

4. Weitere Belastungen durch die Arbeit

  • In der Gesamtstichprobe fühlen sich nur wenige Personen stark unter- oder überfordert.
  • Es gibt aber eine Untergruppe, die sich stark unterfordert fühlt, und zwar Administrativ-technische Mitarbeiter/innen mit Arbeitsplätzen, die durch eine niedrigere Komplexität, mehr Monotonie und weniger Zeitdruck gekennzeichnet sind als die meisten anderen Arbeitsplätze an der TUD.
  • In allen Beschäftigtengruppen gilt: Sowohl starke Über- als auch Unterforderung wirken sich negativ auf die Arbeitszufriedenheit aus, wobei sich Unterforderung noch stärker auswirkt als Überforderung.
  • Die Hälfte der Beschäftigten verbringt mindestens zwei Drittel ihrer Arbeitszeit am PC, ein weiteres knappes Viertel verbringt mindestens ein Drittel der Arbeitszeit am PC.
  • Es gibt jedoch keinen Zusammenhang zwischen PC-Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsbeschwerden.

Das Kapitel „Weitere Belastungen durch die Arbeit“ als pdf-Download

5. Soziales Klima und soziale Unterstützung

  • Das soziale Klima im Arbeitsbereich wurde in allen Beschäftigtengruppen insgesamt als gut bewertet.
  • Die Unterstützung durch Vorgesetzte wurde geringer eingeschätzt als die Unterstützung durch Kolleg/inn/en und durch Mitarbeiter/innen.
  • Je besser das soziale Klima beurteilt wird, desto günstiger fällt die Einschätzung des eigenen Befindens, insbesondere des seelischen und sozialen Befindens, aus, und desto seltener sind psychische Beschwerden.

Das Kapitel „Soziales Klima und soziale Unterstützung“ als pdf-Download

6. Arbeitszufriedenheit

  • Insgesamt fiel die Zufriedenheit mit den Bedingungen des Arbeitsplatzes, mit den Merkmalen der Tätigkeit und mit der gesamten Arbeitssituation recht hoch aus.
  • Hochschullehrer/innen weisen fast durchgehend die höchsten Zufriedenheitswerte auf.
  • Beim Thema Arbeitszufriedenheit war es oft sinnvoll, die Gruppe der Administrativen von der Gruppe der Technischen Mitarbeiter/innen zu unterscheiden. Es ergab sich dann eine Rangfolge der Zufriedenheit von den Hochschullehrer/innen über die Wissenschaftlichen Mitarbeiter/inne/n über die Administrativen bis zu den Technischen Mitarbeiter/inne/n. Letztere waren mit fast allen abgefragten Aspekten am wenigsten zufrieden.

Zufriedenheit mit den Bedingungen des Arbeitsplatzes:

  • Die geringste Zufriedenheit besteht bei den Wissenschaftlichen Mitarbeiter/inne/n und Administrativ-technischen Mitarbeiter/inne/n mit den Rückzugsmöglichkeiten, während die Hochschullehrer/innen mit den Rückzugsmöglichkeiten deutlich zufriedener sind.
  • Die geringste Zufriedenheit besteht bei den Hochschullehrer/innen mit den sanitären Einrichtungen.
  • In allen Beschäftigtengruppen besteht die höchste Zufriedenheit mit der Zahl der Personen im Arbeitsraum und der Lage des Arbeitsraumes; der Zufriedenheitswert mit dem Arbeitsraum hängt u.a. davon ab, mit wie vielen Personen man seinen Arbeitsraum teilt (je weniger Personen, desto zufriedener mit der Anzahl).
  • Es besteht eine besonders hohe Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen bei denjenigen Beschäftigten, die sich wenig durch eine ergonomisch ungünstige Gestaltung des Arbeitsplatzes belastet fühlen und weiterhin über eine hohe Mitbestimmung bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes verfügen.
  • Es besteht eine besonders niedrige Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen bei denjenigen Beschäftigten, die sich stark durch eine ergonomisch ungünstige Gestaltung des Arbeitsplatzes belastet fühlen und weiterhin wenig Mitbestimmungsmöglichkeiten bei der Einteilung der Arbeit besitzen.

Zufriedenheit mit den Merkmalen der Tätigkeit:

  • Die geringste Zufriedenheit besteht mit den beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten; insbesondere bei den Administrativ-technischen Mitarbeiter/inne/n ist die Zufriedenheit hiermit recht gering.
  • In der Gesamtgruppe besteht die höchste Zufriedenheit mit dem vom/von der Vorgesetzten entgegengebrachten Vertrauen.
  • Am zufriedensten mit ihren Tätigkeitsmerkmalen sind Beschäftigte, die das soziale Klima in ihrer Arbeitsgruppe sehr positiv einschätzen und sich ferner durch ihren Vorgesetzten/ihre Vorgesetzte stark unterstützt fühlen.

Allgemeine Arbeitszufriedenheit:

  • Die allgemeine Arbeitszufriedenheit ist größer als die Zufriedenheit mit den abgefragten Einzelaspekten.
  • Die Zufriedenheit mit den Möglichkeiten, den Erfolg der eigenen Leistung zu sehen, ist von hoher Bedeutung für die Gesamtzufriedenheit, weiterhin das soziale Klima.

Veränderungswünsche:

  • „Kooperation und Kommunikation“, „weniger Arbeitsbelastung“, „Ausstattung des Arbeitsplatzes“ und „mehr Geld“ waren die am häufigsten angesprochenen Themen bei der Frage nach Veränderungswünschen.

Das Kapitel „Arbeitszufriedenheit“ als pdf-Download

7. Eigene Gesundheitsverhaltensweisen

Medikamente:

  • Insgesamt ist die Medikamenteneinnahme unauffällig.
  • Die Medikamenteneinnahme bei Schmerzen und Befindlichkeitsstörungen erfolgt vielfach ohne ärztliche Verordnung.

Ernährung:

  • Über die Hälfte der Befragten machte mindestens eine Angabe zu Ernährungsdefiziten während des Arbeitstages; mit Abstand am häufigsten waren Nennungen zum Thema Flüssigkeitsmangel, gefolgt von Nennungen zum Thema „zu fettiges, kalorienreiches Essen“.
  • Viele der Nennungen in der offenen Frage zu Ernährungsdefiziten enthielten eine Kritik an der Mensa.

Rauchen:

  • Der Raucheranteil an der TUD beträgt 16,6% und ist bei Männern und Frauen sowie in allen Altersgruppen etwa gleich hoch.
  • Von den Beschäftigtengruppen haben Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen den geringsten Raucheranteil, Administrativ-technische Mitarbeiter/innen den höchsten.

Sportliche Aktivität:

  • 78,8% der TUD-Beschäftigten treiben Sport.
  • Mehr Frauen als Männer treiben Sport und mehr Jüngere als Ältere.
  • Die Intensität der Sportaktivität ist bei zwei Dritteln der Beschäftigten gering oder mittel.
  • Am wenigsten sportlich Aktive gibt es in der Gruppe der Männer über 40 Jahren.
  • Ausdauersportarten, allen voran Fahrrad fahren und joggen, sind die häufigsten Sportarten.
  • Es besteht in den Daten der Befragung ein geringer positiver Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und der Einschätzung der eigenen Gesundheit.
  • Zwischen der Häufigkeit des Auftretens arbeitsbedingter Gesundheitsbeschwerden und dem Grad der sportlichen Aktivität besteht kein Zusammenhang.

Ausgleichende Übungen:

  • Ausgleichende körperliche Übungen während der Arbeit machen 13,7% der Beschäftigten; meistens handelt es sich dabei um Dehn- und Streckübungen.

Das Kapitel „Eigene Gesundheitsverhaltensweisen“ als pdf-Download

8. Gesundheit

  • Die Einschätzung der eigenen Gesundheit fiel überwiegend gut aus, und zwar in allen Personengruppen (Geschlecht, Alter, Beschäftigtengruppe) ähnlich.
  • Am besten bewerten die Befragten ihren allgemeinen Gesundheitszustand, am schlechtesten ihr seelisches Befinden.
  • Je mehr Stressoren eine Person am Arbeitsplatz hat, desto schlechter bewertet sie ihre Gesundheit, während eine hohe Ausprägung von Ressourcen mit einer besseren Gesundheitseinschätzung einhergeht.
  • Es besteht ein praktisch bedeutsamer Zusammenhang zwischen Gesundheit und Arbeitszufriedenheit; insbesondere das seelische und das soziale Befinden hängen mit der Zufriedenheit mit der Tätigkeit sowie mit der Zufriedenheit mit der Arbeitssituation insgesamt zusammen.
  • 57,3% der Befragten gaben an, an gesundheitlichen Beschwerden oder Erkrankungen zu leiden, die sie auf Belastungen durch ihre Arbeit an der TUD zurückführen.
  • Es handelt sich dabei vorwiegend um psychosomatische Beschwerden sowie um Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule.
  • Sämtliche abgefragten Beschwerden sind in der Gruppe der Administrativ-technischen Mitarbeiter/innen häufiger vorhanden als in den beiden anderen Beschäftigtengruppen.
  • Einseitige körperliche Belastungen und eine ungünstige Ergonomie am Arbeitsplatz sowie eine geringe Zufriedenheit mit der Arbeitsplatzsicherheit stellen Arbeitsbedingungen dar, die mit einem erhöhten Risiko für Rückenbeschwerden einhergehen.
  • Die Beschwerden Müdigkeit und Nervosität sind umso wahrscheinlicher, je häufiger körperlich einseitige Belastungen vorkommen und je weniger Mitbestimmung bei der Festlegung der Arbeitsgeschwindigkeit vorhanden ist.

Das Kapitel „Gesundheit“ als pdf-Download

9. Persönliche Einstellungen

  • Die Beschäftigten sind der Meinung, ihre Gesundheit zum großen Teil selbst beeinflussen zu können. (Sie verfügen über eine recht hohe internale Kontrollüberzeugung bezüglich der Vorbeugung von Krankheiten.)
  • Sie schätzen den von ihnen erbrachten Aufwand für die eigene Gesundheit mehrheitlich als eher hoch ein.

Das Kapitel „Persönliche Einstellungen“ als pdf-Download

10. Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

  • Die Befragten sind der Meinung, über ein mäßig großes bis großes Wissen zu verfügen, das ihnen das Durchführen gesundheitsförderlicher Maßnahmen ermöglicht.
  • Die Möglichkeiten, am Arbeitsplatz etwas für seine Gesundheit zu tun sowie die Einstellung der Kolleg/inn/en und Vorgesetzten zum Thema Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz werden dagegen als weniger günstig eingeschätzt.
  • Die eigene Motivation zur Umsetzung gesundheitsförderlicher Vorsätze wird als mittelstark eingeschätzt.
  • Sowohl das gesundheitsbezogene Wissen als auch die gesundheitsbezogene Motivation sind bei Personen, die am Arbeitsplatz Ausgleichsübungen durchführen, deutlich höher als bei Personen, die keine Ausgleichsübungen durchführen.

Das Kapitel „Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz“ als pdf-Download

11. Beruf und Familie

  • Für 22,6%, und zwar gleichermaßen für Frauen wie Männer, stellt die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Berufstätigkeit ein Problem dar.
  • Nur 290 Personen machten eine Angabe zu der offenen Frage nach entlastenden Maßnahmen; am häufigsten wurden mehr oder bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten gewünscht

Das Kapitel „Beruf und Familie“ als pdf-Download

12. Beratungs- und Betreuungsangebote

  • Den höchsten Bekanntheitsgrad hat die Personalabteilung, gefolgt von Personalrat und Hochschulsportzentrum.
  • Am wenigsten bekannt sind die Sicherheitsfachkräfte der Firma medical airport service (mas).
  • Ebenfalls weniger als der Hälfte der Befragten sind die Sozial- und Konfliktberatungsstelle, das Referat K2, das Sportgesundheitszentrum und die Schwerbehinderten-Vertrauensperson bekannt.
  • Für sechs der elf zur Auswahl stehenden Themen würden sich die Befragten an höchstens drei verschiedene TUD-Einrichtungen wenden.
  • Bei den Themen „persönliche Konflikte und Krisen“, „Arbeitsplatzgestaltung“, „Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit“ und „Belastungssituationen“ wurden fünf bis sieben verschiedene TUD-Einrichtungen als Anlaufstelle genannt.
  • Betriebsarzt, Personalabteilung, Personalrat und Sozial- und Konfliktberatung dienen bei vielen verschiedenen Themen als Anlaufstelle, während die übrigen TUD-Einrichtungen jeweils zu höchstens drei Themen konsultiert werden.

Das Kapitel „Beratungs- und Betreuungsangebote“ als pdf-Download

13. Sicht der TUD

  • Die Beschäftigten haben eine eher kritische Einstellung zu ihrer Universität.
  • Insbesondere die Wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und die Administrativ-technischen Mitarbeiter/innen stimmten den Aussagen zur Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit und Bewältigbarkeit der TUD nur eingeschränkt zu.
  • Es bestehen praktisch bedeutsame Zusammenhänge zwischen der Skala Sicht der TUD und den Skalen zur Arbeitszufriedenheit: je positiver die Einstellung zur TUD, desto höher die Arbeitszufriedenheit.

Das Kapitel „Sicht der TUD“ als pdf-Download

14. Beurteilung des Fragebogens

  • Die Verständlichkeit des Fragebogens wurde als ziemlich hoch bewertet.
  • Das Zutreffen der Fragen auf die eigene Arbeitssituation wurde etwas schwächer bewertet, vor allem von den Hochschullehrer/inne/n; demnach war der Fragebogen eher auf Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Administrativ-technische Mitarbeiter/innen zugeschnitten als auf Hochschullehrer/innen.

Das Kapitel „Beurteilung des Fragebogens“ als pdf-Download

Glossar der Fachbegriffe

AU-Dauer, durchschnittliche

Die durchschnittliche Falldauer errechnet sich, indem man die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage durch die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle dividiert.

AU-Fälle

Als Arbeitsunfähigkeitsfall gilt eine krankheitsbedingte Unfähigkeit zu arbeiten, die ärztlich bescheinigt ist und an die Krankenversicherung gemeldet wird.

AU-Quote

Die AU-Quote weist den Anteil von Versicherten aus, die im Berichtszeitraum mindestens einmal arbeitsunfähig waren. Die Differenz zwischen AU-Quote und 100% ergibt somit den Anteil der Versicherten ohne Arbeitsunfähigkeit.

Krankenstand

Der Krankenstand gibt an, wie viel Prozent der Tage eines Jahres eine ganzjährig versicherte Person krank war.

Versichertenjahre

Weil nicht alle Beschäftigten das ganze Jahr über beim untersuchten Unternehmen beschäftigt oder nicht ganzjährig in der gleichen Krankenkasse versichert sind, werden die Arbeitsunfähigkeitstage bzw. Arbeitsunfähigkeitsfälle in „Versichertenjahren“ dargestellt. Die tatsächlichen Versicherungszeiten werden von Tagen auf volle Jahre umgerechnet.

 

 

Gesundheitsbericht:

Hintergrund

Ziele und Maßnahmen

Download