10.03.2010
Studentisches Engagement in zentralen Gremien der TU Darmstadt wird künftig mit einer kleinen Geld-Pauschale belohnt: Das Präsidium hat beschlossen, all den Studierenden ein Sitzungsgeld zu zahlen, die im Vorstand der Universitätsversammlung, im Senat, im Ständigen Ausschuss Lehre oder in der Zentralen Kommission zur Verwendung der Mittel zur Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre (QSL-Mittel) mitwirken. Das Präsidium versteht dies als „Geste der Anerkennung hochschulpolitischen Engagements“ in einer Zeit, in der die Freiräume im Bachelor- und Master-Studium sehr begrenzt sind. Die Uni-Leitung folgt mit der Neuregelung der Anregung von Studierenden.
Als Einstieg in die prinzipielle Entlohnung von Gremienarbeit ist die Entscheidung aber nicht zu werten, denn alle anderen Status-Gruppen beteiligen sich im Rahmen ihrer bezahlten Arbeitszeit an der Selbstverwaltung.
Die Studierenden erhalten pro Sitzungstag ein Honorar in Höhe von 20 Euro. Die Regelung ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Das Sitzungsgeld wird auf Antrag beim jeweiligen Gremiums-Vorsitzenden zum Ende des jeweiligen Wintersemesters ausgezahlt.
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