Arbeit der Berufungskommission

8. Arbeit der Berufungskommission

Die Berufungskommission bestätigt den Eingang der Bewerbungen, sichtet diese und trifft eine Vorauswahl. Daneben kann die Berufungskommission gezielt hoch qualifizierte Bewerber/innen ansprechen. Ziel ist es dabei auch, mindestens eine Wissenschaftlerin zu finden.

Die Berufungskommission lädt die (vor)ausgewählten Bewerber/innen zu einer Vorstellung in Form eines Lehr- und Forschungsvortrags und einem Besuch der TU Darmstadt ein, verbunden mit der Anfrage zu den Ausstattungsvorstellungen der Bewerber/innen. Für jede/n Bewerber/in benennt die Berufungskommission ein/e Ansprechpartner/in, der/die dafür Sorge trägt, dass deren individuelle Bedürfnisse rechtzeitig und umfassend berücksichtigt werden. In den Vorträgen und Gesprächen sollen die Bewerber/innen ihre Forschungs- und Lehrkompetenz, ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Mitarbeiterführung und des Wissenschaftsmanagements und auf anderen für das Profil der zu besetzenden Stelle relevanten Gebieten zeigen. Die Berufungskommission prüft auch, ob die Bewerber/innen zum Fachbereich und zur Universität passen. Die Bewerber/innen sollen auch die Gelegenheit erhalten, ihre möglicherweise künftige Wirkungsstätte kennen zu lernen und sich von der Attraktivität der TU Darmstadt überzeugen.

Die Berufungskommission fordert mindestens zwei vergleichende Gutachten auswärtiger (auch internationaler) Fachleute an. Von dieser Praxis soll/kann nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden, etwa unter Einbeziehung geeigneter Referenzen oder unter Berücksichtigung der Voten externer Berufungskommissionsmitglieder. Über ein Abweichen ist bereits im Rahmen der Stellenfreigabe Konsens herzustellen. Die Berufungskommission ist angehalten, auch bei den auswärtigen Gutachtern gemischgeschlechtlich zu suchen.

Die Berufungskommission beschließt eine Liste und erstellt einen Berufungsbericht. Darin sind alle Entscheidungen der Berufungskommission zu dokumentieren und zu begründen. Die Liste soll in der Regel drei Namen enthalten. Dem Bericht sollen zwei vergleichende Gutachten auswärtiger Fachleute beigefügt sein. Mitglieder der Technischen Universität Darmstadt können nur in begründeten Ausnahmefällen vorgeschlagen werden.

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