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Allgemeines zur Klausureinsicht

Hintergrund

Das Recht auf Einsichtnahme von Klausuren regeln die Allgemeinen Prüfungsbestimmungen (APB) der TU Darmstadt, § 29 (2).
Klausureinsichten können sowohl für die Aufsichtspersonen als auch für die Studierenden mit großen Anstrengungen verbunden sein und in Einzelfällen zu Konfliktsituationen führen. Die Durchführung und Gestaltung der Klausureinsicht liegt grundsätzlich im Organisationsermessen des Prüfers/der Prüferin.
Hier finden Sie Empfehlungen für die Durchführung von Klausureinsichten an der TU Darmstadt, die sich auch bei Prüfungen mit großer Teilnehmerzahl bewährt haben.

Organisation des Einsichtstermins

  • Terminierung der Klausureinsicht frühestens eine Woche nach Notenbekanntgabe.
  • Termin(e) der Klausureinsicht auch als TUCaN Systemnachricht bekanntgeben, ggf. mit der Bitte um Anmeldung zur Einsichtnahme (Anmeldung erfolgt nicht über TUCaN).
  • Einsichtstermin in Zeitblöcke unterteilen und vorab zum Beispiel im 25-30 Minuten-Takt Termine vereinbaren (z.B. via moodle).
  • Alternativtermin anbieten (grundsätzlich oder bei wichtigem Grund von Studierenden).
  • Prüfer/in muss nicht selbst die Einsicht beaufsichtigen: Fachlich kompetente Mitarbeiter/innen für die Aufsicht bestimmen (je nach Raumgröße ~2-3).
  • Bleistifte oder farbige Stifte bereitstellen.

Während der Einsichtnahme

  • Dauer der Einsicht sollte abhängig vom Umfang der Klausur sein und liegt im Ermessen des Prüfers/der Prüferin
  • Zu Beginn der Einsicht über Ablauf der Einsichtnahme informieren (u.a. Möglichkeit der Verschlechterung bei erneuter Korrektur der Prüfung aufgrund neuer Fehler)
  • Taschen usw. dürfen nicht zum Platz der Einsichtnahme mitgenommen werden. Gleiches gilt für eigene Schreibgeräte!
  • Bei Ausgabe: Klausur und ggf. Gutachten, Bleistift oder besonderen Farbstift sowie (farbiges) Blatt für Monita gegen Lichtbildausweis ausgeben
  • Studierende dürfen jeweils nur die eigenen Prüfungsunterlagen einsehen
  • Einsichtnahme durch Vertretung: Aus einer Vollmacht muss hervorgehen, wer bevollmächtigt wird und der Bevollmächtigte muss sich ausweisen
  • Musterlösung und Bewertungsansatz für die Einsichtnahme auslegen
  • Ggf. Abfotografieren/Anfertigung von Fotokopien der Prüfungsunterlagen erlauben
  • Mitnahme von Prüfungsunterlagen (Klausurstellungen, Musterlösungen oder Gutachten) durch Einsichtnehmende ist unzulässig; Mitnahme der Stichpunkte für Monita ist zulässig

Probleme während Einsichten

  • Probleme während Einsichten
    Vermeidung durch Einrichten von Zeitslots für Buchstabengruppe oder individuelle Zeitslots mit vorheriger Anmeldung (z.B. via moodle).
  • Täuschungsversuch
    Dokumentation durch Aufsichtsperson auf Klausur, Einsammeln der Klausur, Abbruch der Einsichtnahme und nachfolgende Sanktionierung.
  • Missbrauch der Einsicht als Diskussionsplattform/Notenverhandlung
    Qualifizierte Aufsichtspersonen zur Beantwortung von Verständnisfragen; keine neue Punkteverteilung und keine Ergebniskorrektur während der Einsichtnahme.

Umgang mit Monita

  • Verweis der Studierenden auf schriftliche Dokumentation; zur Geltendmachung von Monita sind Notizen auf (farbigem) Extrablatt erlaubt
  • Ausschlussfrist und Form für das Einreichen von Monita festlegen (zum Beispiel Stichtag, Einreichen via E-Mail)
  • Entscheidung über Ergebniskorrekturen trifft Prüfer/in (außerhalb des Einsichtstermins)
  • Bekanntgabe von Neubewertung(en) über TUCaN Weitere Informationen

Best-Practice für die Klausureinsicht

  • Taschen usw. dürfen nicht mitgenommen werden. Keine eigenen Schreibgeräte!
  • Ausgabe Klausur und Bleistift oder besonderer Farbstift gegen Lichtbildausweis.
  • Einsichtnahme, Notizen usw. nur mit Bleistift bzw. besonderer Farbe.
  • Schriftliche Geltendmachung von Korrekturversehen etc. (Kann in der Arbeit oder auf extra Blatt erfolgen).
  • Entscheidung Prüfer (außerhalb des Einsichttermins)
  • Ggf. Bekanntgabe der Neubewertung über TUCaN