Rund 100 deutsche und ausländische Vertreter aus der Hochschulpolitik waren am 15. April 2010 zur der Tagung „Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung“ gekommen, um über die am 22. Januar 2010 beschlossene gleichnamige Erklärung der HRK und der DUK zu diskutieren. Während des ganztägigen Programms an der Gastgeberuniversität Bremen stellten sich verschiedene Einrichtungen als Beispiele guter Praxis vor und präsentierten vorbildliche Projekte im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung – darunter die TU Darmstadt.
Die Darmstädter Universität hat – wie der aufmerksame Leser dieser Internetseiten weiß – auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit viel zu bieten. Zum einen in Lehre und Forschung: zu nennen seien hier nur wenige Flagschiffe wie das Energy Center, „Solar Decathlon“ oder etwa die geothermischen Forschungen. Zum anderen spielt Nachhaltigkeit jedoch auch im täglichen Betrieb und in der Verwaltung eine entscheidende Rolle, wie Dr. Andreas Stascheck, Leiter des Dezernats IV – Nachhaltiger Betrieb, in seinem Vortrag darstellte. Folgende Auszüge sind nur einige wenige Beispiele der Bestrebungen der TU Darmstadt in punkto Nachhaltigkeit:
Zum Vortrag über die TU Darmstadt.
Im Zuge der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (Zeitraum von 2005 bis 2014) haben sich die deutschen Hochschulen darauf verständigt, sich in Lehre, Forschung und Verwaltung verstärkt mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“ (sustainable development) auseinanderzusetzen und sich dafür zu engagieren. Diese Selbstverpflichtung wurde in ihren Zielsetzungen und allgemeinen Inhalten in der gemeinsamen Erklärung „Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung“ ausformuliert und festgeschrieben. Die Erklärung wurde am 22. Januar 2010 von der UNESCO-Kommssion beschlossen.