Die elektronische Lohnsteuerkarte startet erst 2013

05.12.2011

Die elektronische Lohnsteuerkarte startet erst 2013

Hinweise zum späteren Einführungstermin und Lohnsteuerabzug 2012

2013 soll die neue elektronische Lohnsteuerkarte erstmals zum Einsatz kommen.

Ab dann sind alle Informationen, die zukünftig als Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) bezeichnet werden, in einer Datenbank der Finanzverwaltung gespeichert und werden den Arbeitgebern elektronisch für den Lohnsteuerabzug bereitgestellt. Die bisher bekannte Lohnsteuerkarte aus Papier ist dann nicht mehr notwendig.

Mehr Informationen zur neuen elektronischen Lohnsteuerkarte finden Sie auch im
Flyer des Bundesministeriums der Finanzen

2013 als neuer Starttermin für ELStAM

Die bundesweite Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte wurde vom Bundesministerium der Finanzen wegen unerwarteter technischer Probleme auf den 1. Januar 2013 verschoben.
Durch diese Verzögerung werden Ihnen keine Nachteile entstehen.

Die Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte 2010 gelten auch für den Lohnsteuerabzug im Kalenderjahr 2012. Weitergehende Informationen finden Sie im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 06.12.2011

Aktuelle Information der Hochschulbezügestelle (BHF):
Lohnsteuerabzug 2012

Bitte beachten Sie zur Sicherstellung eines richtigen Lohnsteuerabzugs folgende Hinweise:

  • Freibeträge (z.B. für Werbungskosten) für 2012 müssen beim Finanzamt neu beantragt werden.
  • Sofern Ihre übrigen -in dieser Bezügeabrechnung dem Lohnsteuerabzug zugrunde gelegten- persönlichen Verhältnisse (z.B. Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Religionszugehörigkeit) auch weiterhin aktuell sind, müssen Sie nichts weiter veranlassen. Diese Verhältnisse werden dann auch auf das Jahr 2012 übertragen. Insofern gelten die uns vorliegende Lohnsteuerkarte 2010 oder eine im Jahr 2011 vorgelegte Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug (sog. Ersatzbescheinigung) fort.
  • Änderungen Ihrer persönlichen Verhältnisse können Sie bis zum Start des elektronischen Abrufs durch Vorlage folgender Unterlagen nachweisen:
    • das kürzlich von den Finanzämtern verschickte Mitteilungsschreiben über die erstmals elektronisch gespeicherten Daten für den Lohnsteuerabzug oder
    • ein Ausdruck Ihres Finanzamts mit den ab dem 01.01.2012 gültigen ELStAM.

Sofern sich die persönlichen Verhältnisse zu Ihren Ungunsten verändert haben reicht auch eine formlose Mitteilung aus. In diesen Fällen werden wir die mitgeteilten ELStAM für die Ermittlung der Steuerabzugsbeträge (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) nutzen.

Ab dem Start des elektronischen Verfahrens ist die BHF zum elektronischen Abruf der für Sie gespeicherten ELStAM verpflichtet. Ein bis zu diesem Zeitpunkt unzutreffend durchgeführter Lohnsteuerabzug ist dann von uns zu Gunsten wie zu Ungunsten rückwirkend zu korrigieren und im Folgemonat zu verrechnen. Hierzu sind wir gesetzlich verpflichtet.

Aktuelle Information finden Sie auf der Homepage der Hochschulbezügestelle.

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