Elternzeit (Erziehungsurlaub)

Elternzeit

Für Geburten ab 01.07.2015
Für Geburten bis 30.06.2015
Mehr Informationen
Checkliste

 

Für Geburten ab 01.07.2015

Grundlage: Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz vom 05.12.2006 i.d.F. ab 01.01.2015

Elternzeit steht allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu.
Gleiches gilt gemäß der ErzUrlVO auch für Beamtinnen und Beamte.

Der Anspruch auf Elternzeit besteht bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres eines Kindes, wobei ein Anteil von bis zu 24 Monaten bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres in Anspruch genommen werden kann. Die Inanspruchnahme von Elternzeit ist grundsätzlich unabhängig vom Bezug des Elterngeldes möglich.

Jeder Elternteil kann Elternzeit beanspruchen – unabhängig davon, in welchem Umfang der Partner die Elternzeit nutzt. Den Eltern steht es frei, wer von Ihnen Elternzeit nimmt und für welche Zeiträume. Elternzeit kann auch für einzelne Monate (wie etwa die Partnermonate) oder Wochen genommen werden.

Die Elternzeit kann von jedem Elternteil in bis zu drei Zeitabschnitte aufgeteilt werden. Eine Aufteilung in weitere Zeitabschnitte ist mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich.

Die Zahlung des Elterngeldes erfolgt durch das jeweils zuständige Amt für Versorgung und Soziales. Das Elterngeld wird für Lebensmonate des Kindes gezahlt, nicht für Kalendermonate. Die sollte bei der Anmeldung der Elternzeit berücksichtigt werden, wenn man währenddessen Elterngeld beziehen möchte.

Bei der Beantragung der Elternzeit ist dem Arbeitgeber grundsätzlich mitzuteilen, wie lange und in welchen Zeiträumen innerhalb von 2 Jahren die Beurlaubung beansprucht wird.

Die Elternzeit muss sieben Wochen vor deren Beginn angezeigt werden, sofern sie bis zum vollendeten 3. Lebensjahres in Anspruch genommen werden soll. Bei Inanspruchnahme zwischen dem 3. Geburtstag und dem vollendeten 8. Lebensjahres beträgt die Frist zur Bekanntgabe 13 Wochen. Die Beantragung der Elternzeit ist für die gesamte Dauer verbindlich.

Während der Elternzeit ist Erwerbstätigkeit – ggf. auch bei einem anderen Arbeitgeber (vorherige Zustimmung des Arbeitgebers ist notwendig) – zwischen 15 und 30 Wochenstunden zulässig. Ein entsprechender Antrag muss dem Arbeitgeber

  1. für den Zeitraum bis zum vollendeten dritten Lebensjahr sieben Wochen und
  2. für den Zeitraum zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahres des Kindes 13 Wochen

vor Beginn vorgelegt werden. Über diesen Antrag muss innerhalb von 4 Wochen bzw. bei Beginn ab dem 3. Geburtstag innerhalb von 8 Wochen entschieden werden.

 

Für Geburten bis 30.06.2015

Grundlage: Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz vom 05.12.2006 i.d.F. vom 23.10.2012

Elternzeit steht allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu.
Gleiches gilt gemäß der ErzUrlVO auch für Beamtinnen und Beamte.

Der Anspruch auf Elternzeit besteht bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres eines Kindes, wobei ein Anteil von bis zu 12 Monaten mit Zustimmung des Arbeitgebers auf die Zeit bis zur Vollendung des 8. Lebensjahres übertragbar ist. Die Inanspruchnahme von Elternzeit ist grundsätzlich unabhängig vom Bezug des Elterngeldes möglich.

Jeder Elternteil kann Elternzeit beanspruchen – unabhängig davon, in welchem Umfang der Partner die Elternzeit nutzt. Den Eltern steht es frei, wer von Ihnen Elternzeit nimmt und für welche Zeiträume. Elternzeit kann auch für einzelne Monate (wie etwa die Partnermonate) oder Wochen genommen werden.

Die Elternzeit kann von jedem Elternteil in bis zu zwei Zeitabschnitte aufgeteilt werden. Eine Aufteilung in weitere Zeitabschnitte ist mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich.

Die Zahlung des Elterngeldes erfolgt durch das jeweils zuständige Amt für Versorgung und Soziales. Das Elterngeld wird für Lebensmonate des Kindes gezahlt, nicht für Kalendermonate. Die sollte bei der Anmeldung der Elternzeit berücksichtigt werden, wenn man währenddessen Elterngeld beziehen möchte.

Bei der Beantragung der Elternzeit ist dem Arbeitgeber grundsätzlich mitzuteilen, wie lange und in welchen Zeiträumen innerhalb von 2 Jahren die Beurlaubung beansprucht wird.

Die Elternzeit muss grundsätzlich sieben Wochen vor deren Beginn beantragt werden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Elternzeit unmittelbar nach der Geburt des Kindes (für den Vater), an das Ende der Mutterschutzfrist (für die Mutter) oder zu einem späteren Zeitpunkt in Anspruch genommen werden soll. Die Beantragung der Elternzeit ist für die gesamte Dauer verbindlich.

Während der Elternzeit ist Erwerbstätigkeit – ggf. auch bei einem anderen Arbeitgeber (vorherige Zustimmung des Arbeitgebers ist notwendig) – zwischen 15 und 30 Wochenstunden zulässig. Über einen solchen Antrag, der mindestens 7 Wochen vor dem geplanten Beginn der Teilzeitbeschäftigung dem Arbeitgeber vorliegen muss, ist innerhalb von 4 Wochen zu entscheiden.

 
Mehr Informationen
Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit
Für Geburten ab 01.01.2013:
Broschüre Elterngeld und Elternzeit (BMFSFJ)
Für Geburten bis 31.12 2012:
Broschüre Elterngeld und Elternzeit (BMFSFJ)
Broschüre Vaterschaft und Elternzeit (BMFSFJ) (Stand: 2/2012)
 

Service: Checkliste – was ist wann zu tun

Hier finden werdende Mütter bzw. deren Partner/in eine Checkliste, die dabei helfen soll, den Überblick über wichtige Termine und Fristen zu bewahren und Elternzeit oder Rückkehrgespräche zu planen:

Leitfaden für ein Rückkehrgespräch

Der Leitfaden kann von Vorgesetzten und Beschäftigten zur Vorbereitung und Durchführung eines Rückkehrgesprächs genutzt werden. Ein solches Gespräch kann vor Inanspruchnahme der Elternzeit oder direkt vor dem beruflichen Wiedereinstieg geführt werden.

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