Der Hochschulrat hat am 23. März 2012 getagt. Er hat sich turnusgemäß mit den Kennzahlen zur Entwicklung der TU Darmstadt und der Strukturplanung für die Professuren auseinandergesetzt. Der Hochschulrat gratuliert der Universität zu den Erfolgen bei der Einwerbung von Drittmitteln und diskutiert die Drittmittelstrategie der Universität. In Bezug auf die steigenden Studierendenzahlen mahnt der Hochschulrat, dass die nötigen finanziellen Mittel hierfür zur Verfügung gestellt werden müssen. Der Hochschulrat lässt sich über die Personalentwicklungsmaßnahmen an der TU Darmstadt informieren und lobt deren strategische Ausrichtung. Der im Rahmen der Institutionellen Evaluation formulierten Zielvereinbarung zwischen dem Präsidium und dem Studienkolleg stimmt der Hochschulrat zu und unterstützt die Universität in ihren Bemühungen um eine optimierte Betreuung ausländischer Studierender.
Das Mittagessen hat der Hochschulrat in der Mensa eingenommen und sowohl das Essen als auch das lebendige Umfeld der Universität genossen.
Der Hochschulrat hat sich am 16. Dezember 2011 zu seiner letzten Sitzung des Jahres getroffen. Am Vorabend hat ein Treffen von der Vorsitzenden des Hochschulrats, Frau Professorin Wunderli-Allenspach, dem stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Professor Schetter, und Frau Herrhausen mit der Hessischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Kühne-Hörmann stattgefunden. Themen waren unter anderem die Grundordnung und die Landesfinanzierung der TU. Bezüglich letzterem hat der Hochschulrat die Ministerin dringend aufgefordert, die sogenannten Clusterpreise für Ingenieure nach oben zu korrigieren. Dieses Thema fand auch Eingang in die Diskussion um den Haushalt der Universität. Der Hochschulrat hat über die Aktualisierung des Programms des Präsidiums beraten und die Universität aufgefordert, eine Drittmittelstrategie zu entwickeln. Um einen lebendigen Eindruck von den Bauvorhaben, die bei der Sitzung vorgestellt wurden, zu erhalten, fand die Sitzung auf der Lichtwiese statt. Leider musste die geplant Führung über die Baustellen wegen der Sturmwarnung ausfallen. Der Hochschulrat dankt dem Fachbereich Bauingenieurwesen und Geodäsie für die Gastfreundschaft und gratuliert der Universität insbesondere zur Aufwertung der Lichtwiese. Anlässlich der Vorstellung der aktuellen Studierendenzahlen hat der Hochschulrat die Strategie der TU, den Master als Regelabschluss anzusehen und daher eine gleiche Anzahl Bachelor- wie Masterstudierende anzustreben, unterstützt. Der Hochschulrat hat noch einmal seine Offenheit gegenüber der Universität unterstrichen und möchte zu einem Treffen von Hochschulratsvertreter/innen und Universitätsversammlungsvorstand einladen.
Der Hochschulrat hat am 28. September 2011 getagt. Im Zentrum der Diskussionen um verschiedene Themen steht das Bemühen, die TU Darmstadt zu unterstützen. So wurde beispielsweise darüber gesprochen, wie Mitglieder des Hochschulrats sich gegenüber dem Land für eine bessere Finanzierung der TU Darmstadt und die Anerkennung der besonderen Stellung als einzige technische Universität Hessens einbringen können. Der Hochschulrat hat weiterhin Empfehlungen zur Qualitätssicherung bei Berufungsverfahren abgegeben. Ebenfalls hat er der Liste der nicht-akkreditierten Studiengänge zugestimmt und diese damit zur Einschreibung freigegeben. Abschließend wurde mit dem Präsidium abgestimmt, wie die Hochschulleitung den Hochschulrat in seiner Arbeit durch regelmäßige Berichte zu den relevanten Aspekten der Universität unterstützt.
Im Anschluss an die interne Sitzung fand die gemeinsame Sitzung mit dem Senat statt.
Der Hochschulrat hat am 27. Juni 2011 getagt. Thematischer Schwerpunkt waren Beratungen zu den strategischen Zielen der TU Darmstadt. Herr Professor Prömel hat das Gutachten zum Antrag „Technik als Kultur“ im Rahmen der Exzellenzinitiative vorgestellt und analysiert. Er hat erläutert, welche Maßnahmen des Zukunftskonzepts auch ohne Finanzierung durch die Exzellenzinitiative realisiert werden. Der Hochschulrat unterstützt die TU Darmstadt darin, bei den identifizierten Schwerpunktthemen national eine Spitzenposition einzunehmen und international konkurrenzfähig zu sein. Der Hochschulrat fordert die Leitung der TU Darmstadt auf, einen Kriterienkatalog für exzellente Leistungen aufzustellen und daraus Ziele abzuleiten. Desweiteren hat der Hochschulrat nach einem Gespräch mit Mitgliedern des Hochschulrats und des Fachbereichs sowie des Präsidiums der Zielvereinbarung mit dem Fachbereich Bauingenieurwesen und Geodäsie zugestimmt. Der Hochschulrat hat sich zu den Aktivitäten der TU im Bereich familienfreundliche Universität informieren lassen und hat die Fokussierung auf Kinderbetreuung und Dual Career diskutiert.
Die nächste Hochschulratssitzung findet gemeinsam mit dem Senat am 28. September 2011 statt.
Der Hochschulrat hat am 2. März 2011 getagt. Ein Schwerpunkt der Sitzung war das Verhältnis des Hochschulrats zur Universität. Dieses Thema zog sich durch die Tagesordnungspunkte Grundordnung, Bericht des Hochschulratsausschusses Berufungen, Entwicklungsplanung der TU Darmstadt, die Entwicklung der TU anhand von Vergleichszahlen und die Teilnahme des Hochschulrats an den Sitzungen des Wissenschaftlichen Rats. Der Hochschulrat ist sich einig, dass er die TU Darmstadt in ihrer Autonomie unterstützt und ihre Entwicklung fördert. Hierfür ist es wichtig, dass die Universität den Hochschulrat quantifizierbar über ihre Planung, die Prioritäten und die Ergebnisse informiert. Hierzu gehören beispielsweise die Investitionsplanung und die Strategie bei Berufungen.
Der vorgestellten Entwicklungsplanung stimmt der Hochschulrat zu und empfiehlt der Universität, auf eine Balance von Grundausstattung und Drittmittel zu achten und verstärkt Fundraising zu betreiben.
Der Hochschulrat gratuliert der TU Darmstadt zum Etappenerfolg bei der Exzellenzinitiative und wünscht ihr für die Langanträge viel Erfolg.
Der Hochschulrat hat am 15. Dezember 2010 getagt. Die Vorsitzende, Frau Professorin Wunderli-Allenspach, und der Präsident, Herr Professor Prömel, berichteten über die Ereignisse seit der letzten Sitzung. Der Hochschulrat schließt sich den Glückwünschen von Herrn Professor Prömel an Frau Herrhausen, die den Bundesverdienstorden für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten hat, herzlich an.
Der Budget-Plan der TU Darmstadt für das Jahr 2011 wurde zur Kenntnis genommen und ausführlich diskutiert.
Vizepräsident Motzko berichtete über die Änderungen in der Allgemeinen Promotionsordnung, die sich auf die jetzt möglichen Verfahren Fast Track und kumulative Promotion beziehen. Der Hochschulrat nahm zu beiden Änderungen positiv Stellung. Der Hochschulrat und das Präsidium sind sich einig, dass jenseits der diskutierten Aspekte die betreuenden Professor/innen und der Fachbereich die Verantwortung für die Annahme der Doktorand/innen tragen.
Der Hochschulrat ließ sich über die Patentierungs- und Verwertungsstrategie der Universität informieren und lobte die grundlegende Ausrichtung. Frau Professorin Wunderli-Allenspach verabschiedete Herrn Professor Anderl, in dessen Ressort als Vizepräsident das Patentwesen gehört und dessen Amtszeit am 31.12.2010 endet, herzlich und dankte ihm für seine fundierte Arbeit.
Herr Professor Prömel stellte die Einrichtung eines Wissenschaftlichen Rats vor, wie er im Zukunftskonzept der TU Darmstadt beschrieben ist. Der Wissenschaftliche Rat soll aus internen Wissenschaftler/innen bestehen, die das Präsidium beraten. Bei strategischen Fragestellungen soll ein Ausschuss des Hochschulrats einbezogen werden. Der Hochschulrat begrüßte die Etablierung eines solchen Beratungsgremiums, wünscht sich aber in Gänze zur Beratung hinzugezogen zu werden.
Die nächste Sitzung des Hochschulrats findet im März 2011 statt.
Der Hochschulrat hat am 28. September 2010 zuerst intern und im Anschluss daran gemeinsam mit dem Senat getagt.
Der Hochschulrat hat noch einmal seine Zuständigkeiten diskutiert. Der Hochschulrat hatte einen Brief an die Ministerin geschickt (Datum: 11.08.2010) mit der Bitte um Klärung, der bisher nicht beantwortet wurde. Der Hochschulrat hat auf Grund dieser Unklarheiten seine Ausschüsse für Bau und Haushalt aufgelöst.
Das Hessische Hochschulgesetz schreibt die Zustimmung des Hochschulrats vor für die Aufnahme des Studienbetriebs von nicht-akkreditierten Studiengängen. Der Hochschulrat hat sich die neun nicht-akkreditieren Studiengänge vorstellen lassen und daraufhin seine Zustimmung erteilt.
Das Präsidium hat die Mitglieder des Hochschulrats über die Maßnahmen zur Korruptionsvermeidung sowie zum integrierten Mobilitätsmanagement informiert. Beide Konzepte haben den Hochschulrat überzeugt.
Der Hochschulrat hat sich über die Kostenträgerrechnung informieren lassen, die die Berechnungsgrundlage für die Grundfinanzierung des Landes darstellt. Der Hochschulrat kritisiert die vom Land vorgegebene Definition, dass das Produkt einer Universität die Lehre sei. Durch das Ausklammern der Forschung werden herausragende wissenschaftliche Leistungen nicht angemessen honoriert.
Der Hochschulrat hat den Antrag für das Zukunftskonzept „Technik als Kultur“ für die Exzellenzinitiative wohlwollend zur Kenntnis genommen. Er unterstützt den Antrag ohne Vorbehalt und wünscht der TU Darmstadt viel Erfolg.
In der gemeinsamen Sitzung des Hochschulrats mit dem Senat, die jährlich einmal stattfindet, haben der Hochschulrat und die Vertreter/innen der Universität die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Neueinrichtung der Lernzentren thematisiert.
Ebenfalls wurde die neue Software zur Verwaltung der Studiumsdaten TUCaN “life“ vorgestellt. Die lebhafte Diskussion gab einen Einblick in die Kommunikationskultur an der TU Darmstadt.
Der Hochschulrat der Technischen Universität hat am 30. Juni 2010 getagt. Der Hochschulrat begleitet die Universität in allen grundsätzlichen Angelegenheiten, insbesondere bei der Hochschulentwicklung.
Themen waren unter anderem der Hochschulpakt 2011-2015: Die TU Darmstadt hat den Mitgliedern des Rates ihren Dank für die engagierte und erfolgreiche Intervention im HMWK gegen die geplanten Budgetkürzungen ausgesprochen.
Der Hochschulrat diskutierte kurz den Entwurf der Zielvereinbarung und sehr ausführlich den Entwurf der Grundordnung, den die Universitätsversammlung auf ihrer Sitzung am 16. Juni verabschiedet hat. Soweit der Hochschulrat von den Regelungen der Grundordnung betroffen ist, ist nach TU Darmstadt-Gesetz seine Zustimmung erforderlich; zu allen anderen Bereichen kann er Stellung nehmen. Das Ergebnis der Behandlung im Rat wird nach Genehmigung an den Vorstand der Universitätsversammlung gesandt.
Ein weiterer Punkt betraf die Zielvereinbarung mit dem Fachbereich Architektur: Der Hochschulrat zeigte sich beeindruckt von der positiven Entwicklung und wünscht Präsidium und Fachbereich viel Erfolg bei der Umsetzung von Zielvereinbarung und Maßnahmenkatalog.
Die Beteiligung der TU Darmstadt am den Forschungsförderprogrammen der EU wurde vorgestellt und konstruktiv diskutiert. Als sehr hilfreich wertete der Hochschulrat das präsentierte Modell der Kooperationsprofessuren.
Der Hochschulrat trifft sich Anfang Juli zu einer Klausurtagung. Ziel dieser Klausur ist die Verständigung des Rates über seine Zuständigkeiten nach neuem TU Darmstadt-Gesetz, neuem HHG und neuer Grundordnung sowie die Festlegung der Prozesse, die zur Wahrnehmung der Zuständigkeiten dienlich sind.
Der Hochschulrat der Technischen Universität hat am 17. März 2010 getagt. Thema bei der ersten Sitzung 2010 waren die Wahlen zum Vorsitz des Hochschulrats und die Besetzung der Ausschüsse.
Frau Professorin Wunderli-Allenspach, Rektorin der ETH Zürich, ist ohne Gegenstimmen als Vorsitzende gewählt worden, als ihr Stellvertreter wurde Herr Professor Schetter, Vorstand der Bilfinger Berger AG, benannt. Beide freuen sich auf ihre neuen Aufgaben, auf die Zusammenarbeit mit dem Hochschulrat und mit der Universität. Für den Hochschulrats-Ausschuss Berufungen wurde Herr Professor Wittig im Amt bestätigt und Herr Professor Rauhut neu gewählt. Im Ausschuss Haushalt werden künftig Herr Professor Scheuble und Herr Dr. Zinke tätig sein. Herr Professor Scheuble hat dieses Amt schon länger inne.
Das Präsidium der TU Darmstadt informierte den Hochschulrat über das aktuelle Geschehen an der Universität. Schwerpunkt der Sitzung waren das Evaluationsverfahren des Fachbereichs Biologie und die Planung der Universität zur neuen Phase der Exzellenzinitiative. Die rege Diskussion lieferte viele Anregungen für die strategische Ausrichtung in diesen Angelegenheiten.