Projekt Handicap

Ziel Projekt Handicap

Das Ziel ist, nach und nach eine möglichst homogene Barrierefreiheit der TU zu erreichen. Dies soll im baulichen, technischen, sozialen und universitären Umfeld umgesetzt werden. Das Projekt Handicap fungiert als Koordinationsstelle der TU.

Die Arbeitsbereiche unterteilen sich in drei Ebenen:

  • Aktive Einbeziehung im Baudezernat, um eine Barrierefreiheit von Anfang an in der baulichen Planung zu berücksichtigen. Ebenso enge Zusammenarbeit mit dem Dezernat Nachhaltiger Betrieb, um beispielsweise Aufzüge und Brandschutzbestimmungen barrierefrei anzupassen
  • Anlaufstelle für die Fachbereiche, um Bedürfnisse der betroffenen Studenten zu erläutern und gemeinsam nach modifizierten (Prüfungs-, und Studien-) Lösungen zu suchen
  • Ansprechpartner für betroffene Studenten und Mitarbeiter der TU, wenn bauliche, soziale, technische etc. Probleme in der TU auftreten. Anhand dieser Gespraeche wird der tatsächliche Bedarf der Zielgruppe analysiert und Vor-Ort umgesetzt. Sollten technische und / oder finanzielle Mittel nötig sein, wird unter anderem das Dezernat Studierendenservice und Hochschulrecht hinzugezogen, um eine Finanzierbarkeit zu überprüfen.

Zielgruppe

Studenten und alle Mitarbeiter der Hochschule, sowohl in Lehre und Forschung als auch in der Verwaltung, mit chronischen und / oder temporären Beeinträchtigungen (Körper-, Sinnesbehinderte, Unfall-Betroffene etc.), Personen mit eingeschränkter Mobilität (Eltern mit Kinderwagen), Senioren und ausländische Gäste.

Barrierefreiheit

An der TU Darmstadt wird bevorzugt der Begriff `Barrierefreiheit` oder `Design for All` und nicht Behindertengerechtigkeit verwendet. Diese Definition ist neutraler, offener (ohne Differenzierung) und entspricht eher den Belangen der inhomogenen Zielgruppe.

Hinweis für Studierende

Ein Studium mit einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit zu meistern, bedeutet für die Betroffenen ein erhebliches Mehr an Organisation, Zeit, Geld, Selbstbewusstsein und starken Nerven. Hierbei möchten wir benachteiligten Studenten unter die Arme greifen. Das können technische und/oder bauliche Hilfen sein, Unterstützung bei Verlängerung von Terminen der Studienarbeiten und Prüfungen oder einfach nur „Zuhören“. Wir haben für alle Probleme ein offenes Ohr und möchten als Koordinator der anstehenden persönlichen Schwierigkeiten fungieren, besonders zwischen der Lehre und den spezifischen Belangen der Betroffenen. Zudem bemühen wir uns um eine homogene Barrierefreiheit der TU Gebäude und des computer-technischen Informationsangebotes.

Im unregelmässigen Turnus finden gemeinsame Treffen mit Betroffenen statt. Mögliche Termine der Zusammenkünfte bitte bei den untenstehenden Adressen erfragen. Die Bildung einer Selbsthilfegruppe zum gemeinsamen und konstanten Erfahrungsaustausch ist in Arbeit.

Es finden feste Sprechzeiten in der Alexanderstrasse 4, Raum 207, 2. OG (Aufstockung zwischen S 1/10 und S1/11 Lage) statt: dienstags 10h – 12h und donnerstags 10h – 12h sowie nach Vereinbarung. Auch helfen wir gerne vorab per email weiter. Zudem eine Bitte: kommen Sie frühzeitig mit Ihren Anliegen! Damit diese effizient und somit erfolgreich bearbeitet werden können.

Informationen bei:

Sabine Hopp oder Sozialreferat des AStA (soziales[at]asta.tu-darmstadt.de)

Beauftragter für behinderte Studierende, Herr Schmitt Info

Sozialberatung Studentenwerk Info

Schwerbehindertenvertretung – Vertrauensmann der Schwerbehinderten an der TU Informationen fuer Mitarbeiter der TU

Grafik: © Nils Krieger und Thorsten Stelter