„Helmut Lander, die TU Darmstadt und das Audimax“

03.11.2014

„Helmut Lander, die TU Darmstadt und das Audimax“

Ausstellung im karo 5 zeigt Wirkungsorte sowie Kunstwerke

Der Künstler Helmut Lander prägte durch seine Bauplastiken das Erscheinungsbild des Audimax wesentlich. Eine Ausstellung im karo 5 zum 90. Geburtstag von Lander zeigt bis zum 12. Dezember sein facettenreiches Werk und Schaffen. Im Rahmen der Vernissage am 31. Oktober wurde im Audimax zudem eine Skulptur Landers enthüllt, die dort dauerhaft zu sehen ist.

Gäste der Vernissage betrachten Helmut Landers Skulptur "Dynamisches Quadrat" aus dem Jahr 1973, die nun dauerhaft im Foyer des Audimax zu sehen ist. Bild: Patrick Bal
Gäste der Vernissage betrachten Helmut Landers Skulptur „Dynamisches Quadrat“ aus dem Jahr 1973, die nun dauerhaft im Foyer des Audimax zu sehen ist. Bild: Patrick Bal

Rund 90 Personen waren zur Vernissage der Ausstellung in das karo 5 gekommen. Kanzler Dr. Manfred Efinger und Petra Lander, die Tochter Helmut Landers, führten in ihren Reden in die Biographie Landers und dessen Arbeiten im Audimax ein. Helmut Lander, geboren am 31.10.1924 und am 22.10.2013 verstorben, war nach seinem Kunststudium in Weimar 1951 nach Darmstadt übergesiedelt. Sein Gesamtkunstwerk ist vielfältig; es umfasst Bereiche der Malerei, der Graphik, der Photographie, der Filmkunst und der Bildhauerei. Geprägt sind viele seiner Werke von persönlichen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg und seiner Gefangenschaft, aber auch von seinen zahlreichen Reisen.

Die Ausstellung im karo 5 zeigt Kunstwerke und Wirkungsorte Helmut Landers. Bild: Patrick Bal
Die Ausstellung im karo 5 zeigt Kunstwerke und Wirkungsorte Helmut Landers. Bild: Patrick Bal

1970 versah Lander das Audimax mit markanten und sehr plastischen Betonstrukturen an Fassade und im umlaufenden Foyer an den Außen- und Hörsaalwänden. Die Arbeit wurde in die Rohbauarbeiten unmittelbar integriert. Im Zuge der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen des Audimax in den Jahren 2007 bis 2009 wurden die Plastiken gereinigt. Zeitgleich wurden beim Bau des neuen Empfangsgebäudes karo 5 Landers Betonstrukturen auf den Glaswänden zitiert. Diese Gestaltung wurde im Vorfeld mit Helmut Lander abgestimmt.

Die Ausstellung ist im Eingangsbereich des karo 5 bis zum 12. Dezember 2014, Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr zu besichtigen.

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