„Europa in Hessen präsent machen“

21.03.2016

„Europa in Hessen präsent machen“

Staatssekretär Mark Weinmeister besucht Europäisches Dokumentationszentrum

TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger und ULB-Direktor Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer begrüßten am 18. März den Hessischen Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister im Europäischen Dokumentationszentrum (EDZ) an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt.

Besuch aus Wiesbaden: Dr. Andrea Härtling, Ministerialrätin, Staatssekretär Mark Weinmeister und Denise André, Leiterin des EDZ (von links nach rechts). Bild: EDZ Darmstadt
Besuch aus Wiesbaden: Dr. Andrea Härtling, Ministerialrätin, Staatssekretär Mark Weinmeister und Denise André, Leiterin des EDZ (von links nach rechts). Bild: EDZ Darmstadt

„Ich möchte Europa in Hessen präsenter machen, das Europäische Dokumentationszentrum der TU Darmstadt ist dafür ein wichtiger Baustein“, betonte Hessens Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister, der sich bei einem Rundgang und bei einer anschließenden Präsentation über die Angebote des Darmstädter Dokumentationszentrums informierte.

„Die Europäischen Dokumentationszentren (EDZ) bilden das älteste Informations- und Dokumentationsnetzwerk der Europäischen Kommission und sind ein wichtiges Element der Informationspolitik. Sie gewährleisten, dass die Dokumente und Publikationen der EU für Forschung und Lehre, aber auch für alle anderen Interessierten frei zugänglich sind“, sagte Weinmeister bei seinem Besuch in Darmstadt.

Europäisches Informationsnetzwerk

Das EDZ ist Teil eines umfangreichen Informationsnetzes, das seit Anfang der 60er Jahre weltweit durch die Europäische Kommission geschaffen wurde. Die EDZ sammeln die Publikationen und Dokumente, die sie von den Einrichtungen der EU erhalten und stellen sie interessierten Hochschulangehörigen, Studierenden sowie Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. „Außerdem berät und recherchiert das EDZ zu allen EU-Themenbereichen (z.B. Europäische Rechtsvorschriften, politische Maßnahmen oder EU-Förderprogrammen), unterstützt beim Umgang mit dem elektronischen Informationsangebot der EU-Einrichtungen und vermittelt wichtige Kontakte“, erläuterte Denise André, Leiterin des EDZ.

Dadurch unterstützen die EDZ die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen in der Forschung und Lehre zum europäischen Integrationsprozess. „Sie leisten an den Hochschul- und Forschungseinrichtungen einen Beitrag zur Transparenz des Europäischen Entscheidungsprozesses und unterstützen die Nutzerinnen und Nutzer im akademischen Umfeld bei der Literatursuche zu europäischen Themen“, so der Staatssekretär.

Sowohl TU-Angehörige als auch externe Nutzerinnen und Nutzer können sich mit ihren Anfragen und Rechercheaufträgen rund um die EU an das EDZ wenden und dadurch von seiner regionalen, nationalen sowie internationalen Vernetzung profitieren.

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