Open-Access-Woche an der TU Darmstadt

30.01.2017

Open-Access-Woche an der TU Darmstadt

Offener Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

Die TU Darmstadt nahm Ende des vorigen Jahres erstmals an der Internationalen Open Access Week teil. Im Rahmen dieser Initiative machen Bibliotheken und Hochschulen weltweit seit 2008 auf das Thema Open Access aufmerksam und informieren zu aktuellen Entwicklungen und Angeboten.

Innenansicht der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB). Bild: Jan-Christoph Hartung
Die TU setzt sich seit längerem für Open Access ein. Bild: Jan-Christoph Hartung

Die TU Darmstadt hat 2015 die „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ unterzeichnet und setzt sich schon seit längerem für Open Access ein. Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und die E-Learning-Arbeitsgruppe der Hochschuldidaktischen Arbeitsgruppe (HDA) informierten während der Open-Access-Woche gemeinsam zu Fragen, die Forschende und Lehrende der TU direkt betreffen: Warum haben andere Forscher keinen Zugriff auf mein Paper? Wie veröffentliche ich meine Dissertation? Wie bringe ich meine Vorlesung online? Wie finanziere ich mein Open-Access-Paper? Wie gründe ich eine Open-Access-Zeitschrift?

An Info-Ständen in den Mensen und der ULB Stadtmitte und während eines Workshops fanden zahlreiche konstruktive Gespräche mit allen Statusgruppen statt.

An der TU besteht inzwischen ein breites Service-Portfolio zu Open Access: So können Dissertationen, Konferenzbände und andere wissenschaftliche Dokumente sowie Zeitschriftenartikel (Zweitveröffentlichung) auf dem Repositorium „TUprints“ veröffentlicht werden. Mit „TUjournals“ ist die Gründung einer eigenen Open-Access-Zeitschrift möglich. Und Open Educational Resources können auf „OpenLearnWare“ platziert werden.

Mehr zu den Workshops, ein Video sowie ausführliche Informationen unter: www.ulb.tu-darmstadt.de/oa und openlearnware.hrz.tu-darmstadt.de

Open-Access-Publikationsfonds

Die TU Darmstadt finanziert seit Januar 2017 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen der TU-Mitglieder in kostenpflichtigen Open-Access-Zeitschriften. Die Artikelbearbeitungsgebühr für ein Paper kann direkt vom Fonds bezahlt werden, wenn…

  • der „corresponding author“ der TU Darmstadt angehört
  • der Artikel in einer echten Open-Access-Zeitschrift erscheint, d.h. alle Aufsätze dieser Zeitschrift unmittelbar nach Erscheinen frei zugänglich sind
  • die Zeitschrift einer anerkannten Qualitätssicherung unterliegt. Das Journal sollte im Directory of Open Access Journals (www.doaj.org) verzeichnet sein
  • die Artikelbearbeitungsgebühr maximal 2.000 Euro (inkl. Mwst.) beträgt. Eine Teil-Finanzierung von höheren Kosten ist nicht möglich

Mit einigen Verlagen gibt es eine automatische Rechnungsstellung direkt an die ULB, sobald ein Artikel eingereicht wird (Springer, BMC, MDPI, Copernicus, PLOS). Bei anderen Verlagen reichen die Autorinnen und Autoren die Rechnung an die ULB weiter.

Infos: www.ulb.tu-darmstadt.de/oa-fonds
Kontakt:

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