Beschaffungskosten senken, Wirtschaftlichkeit erhöhen

11.05.2017

Beschaffungskosten senken, Wirtschaftlichkeit erhöhen

Die TU Darmstadt ist der KOPIT eG beigetreten

Die Universität ist das neueste Mitglied der KOPIT eG – IT Kooperationsplattform öffentliche Auftraggeber. Durch den Beitritt eröffnet sich für die TU Darmstadt die Möglichkeit, Anschaffungen im IT-Bereich zusammen mit den anderen Mitgliedern zu realisieren und so Kosten zu sparen. Weitere Mitglieder sind u.a. die Stadt Mainz und die Goethe-Universität Frankfurt.

Rechnerschränke im Lichtenberg-Hochleistungsrechner. Bild: Jan Ehlers
Die IT-Ausstattung ist ein wesentlicher Faktor für die Leistungsfähigkeit einer Hochschule. Bild: Jan Ehlers

Die Anforderungen an die IT des Hochschulrechenzentrums (HRZ) steigen stetig. Durch die Erwartungen der Nutzer an Verfügbarkeit, Performance und Leistungsfähigkeit von Verfahren und Diensten sowie durch die sich weiterhin beschleunigende technologische und technische Entwicklung nimmt die Komplexität der IT fortlaufend zu. Die Innovationszyklen verkürzen sich.

Die Leistungs- und Innovationsfähigkeit des Hochschulbereichs beruht heute wesentlich auf der IT-Ausstattung. Es ist absehbar, dass sich die Weiterentwicklung der Hochschul-IT in Kooperationen mit vergleichbaren Institutionen der öffentlichen Verwaltung besser bewältigen lässt.

Die KOPIT eG – IT Kooperationsplattform öffentliche Auftraggeber mit Sitz in Wiesbaden wurde im Juni 2015 vom Land Hessen (vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung), der ekom21 Kommunale Gebietsrechenzentren und der Goethe-Universität Frankfurt am Main gegründet. Die KOPIT eG ist auf Kooperationen über die Grenzen des Landes Hessen hin ausgerichtet. Seit Dezember 2016 ist die Stadt Mainz Mitglied.

Die Universität erhält mit dem Beitritt zur KOPIT eG den Zugang zur Teilnahme an Einkaufskooperationen mit den anderen Mitgliedern. Durch vergaberechtsgesicherte Beschaffungsverfahren lassen sich Kosten reduzieren. Es besteht auch die Möglichkeit, über die KOPIT Vergabeverfahren zur Deckung von Spezialbedarf der Universität durchführen zu lassen.

Die Teilnahme an Vergabeverfahren der KOPIT ist dabei freiwillig. Bereiche der TU Darmstadt, die Unterstützung in Vergabeverfahren für IT-Beschaffungen benötigen, können sich ab sofort an Anna Schindler, Geschäftsführerin des HRZ wenden, die entsprechende Unterstützung vermitteln kann. Zukünftig wird das HRZ auf Vergabeverfahren der KOPIT, an denen sich Mitglieder der TU Darmstadt beteiligen können, informieren.

Die Rechtsform der KOPIT als Genossenschaft ist zur Kooperation der Mitglieder ideal geeignet, da diese gleichberichtigt und solidarisch organisiert miteinander verbunden sind. Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Generalversammlung. Dabei ist die Genossenschaft für ihre Mitglieder tätig und verfolgt keine Eigeninteressen.

Darüber hinaus findet zwischen den Mitglieder ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer auf IT-Leitungs- und Fachexpertenebene statt.

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