Zahlstellenaufsicht

Geldannahmestellen

Die Zahlstellen der besonderen Art gliedern sich auf in

* Geldannahmestellen

Sie ist zur Annahme von Bareinzahlungen, die vorher nicht im Einzelnen, sondern nur ihrer Art nach bekannt sind, bestimmt. Voraussetzung ist, dass der Zahlungspflichtige den einzuzahlenden Betrag nach der Verkehrssitte sofort bar zu entrichten hat und eine Überweisung oder Onlinebanking nicht zweckmäßig ist. Nebenkassen sind unbedingt zu vermeiden bzw. aufzulösen.

Richtlinie für Bargeldannahmen vom 04. Mai 2011

Die Prüfung und Verwaltung der Geldannahmestellen erfolgt durch die Innenrevision.

Hier geht es zu den Formularen (Anträge, Vordrucke, ….) …

* Handkassen

Sie sind zur Leistung geringfügiger, fortlaufend anfallender Auszahlungen bestimmt, die nach der Verkehrssitte sofort in bar zu leisten sind und nicht per Überweisung oder Onlinebanking getätigt werden können. Hierzu gehören beispielsweise Porto- und Paketgebühren, Frachtkosten, Ausgaben für Kleinhandelswaren und ähnliche geringfügige Zahlungen.

Die Prüfung und Verwaltung der Handkassen erfolgt durch III B 1 Budgetmanagement und Controlling.

Über die Zahlstellen ist in geeigneter Weise Buch zu führen.

Die im Umgang mit der Zahlstelle entstandenen Dokumente (Anschreibelisten, Belege, …) sind 10 Jahre bei der Zahlstelle aufzubewahren.