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06.12.2016

Seltene Erden sparsam nutzen oder ersetzen

Land fördert weiterhin Forschung zu Permanentmagneten an der TU Darmstadt

Sie erarbeiten neuartige und hocheffiziente Konzepte für Permanentmagnete, die wesentliche Schlüsselkomponenten für Windkraftanlagen und Elektromotoren künftiger Fahrzeugflotten sind: Die Forschergruppen aus der Materialwissenschaft, Chemie und Maschinenbau der TU Darmstadt, vereint im Schwerpunkt RESPONSE, werden auch im Jahr 2017 im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms LOEWE vom Land Hessen gefördert.

Im Labor des Fachbereichs Materialwissenschaften. Bild: Katrin Binner
Kann der Anteil an seltenen Erden in Permanentmagneten reduziert werden? Bild: Katrin Binner

Eine Million Euro fließen nochmals an die auf neue Materialien spezialisierten Teams unter Leitung von Professor Oliver Gutfleisch, teilte das hessische Wissenschaftsministerium mit. Der LOEWE-Schwerpunkt „Ressourcenschonende Permanentmagnete durch optimierte Nutzung seltener Erden“ wurde seit 2014 bislang mit 4,4 Millionen Euro vom Land unterstützt.

Die nachhaltige Ressourcennutzung von wertvollen Materialien und Werkstoffen, ohne die es keine Zukunftstechnologien gäbe, dringt erst allmählich ins öffentliche Bewusstsein. Dynamische Innovationen und ein erhöhter Bedarf in den erneuerbaren Energien lösen eine stark steigende Nachfrage nach knappen Seltenerdelementen aus. China, das quasi eine Monopolstellung für seltene Erden hält, betreibt strikte Exportkontrollen. Die Forschung im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts trägt dazu bei, den Anteil der kritischen seltenen Erden in Hochleistungs-Permanentmagneten zu reduzieren oder gar zu ersetzen.

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