Gegen sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe

Gegen sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe

Für eine Kultur des gegenseitigen Respekts an der TU Darmstadt

An der TU Darmstadt werden sexualisierte Diskriminierungen und Übergriffe nicht geduldet. Die TU Darmstadt fordert und fördert einen respektvollen und gleichberechtigten Umgang zwischen sämtlichen Mitgliedern und Angehörigen der Universität sowie Gästen und anderen Externen.

Symbolbild achtung! Bild: Patrick Bal

Alle tragen Verantwortung!

Sie haben sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe erlebt oder beobachtet? Dann sind Sie aufgefordert, aktiv zu werden. Nennen Sie Dinge beim Namen, unterstützen Sie Betroffene oder fordern Sie Respekt und Hilfe für sich selbst ein. Das eigene situative Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, ist ein zuverlässiger Wegweiser. Informieren Sie immer eine zentrale oder dezentrale Ansprechstelle. Dort finden Sie Unterstützung – professionell und vertraulich.

Wenn Sie betroffen sind von sexualisierter Diskriminierung oder Übergriffen, dürfen und sollten Sie sich in akuten Situationen Hilfe von Anwesenden, Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten holen.

In akuten Fällen von Bedrohung und Gewalt sollten Betroffene, Zeuginnen und Zeugen sofort die Polizei über 110 alarmieren und die Notfall-Rufnummer 06151/16-4444 der TU informieren!

Mitglieder der TU Darmstadt mit Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Leitungsfunktionen tragen eine besondere Verantwortung dafür, dass sexualisierte Diskriminierungen und Übergriffe in ihrem Verantwortungsbereich unterbleiben bzw. abgestellt werden und Betroffenen geholfen wird. Die TU unterstützt sie darin unter anderem durch Weiterbildungs- und Beratungsangebote sowie Informationen und Materialien.

Sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe verstoßen gegen Gesetze und verletzen die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. Die TU Darmstadt hat deshalb im Dezember 2015 eine Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe beschlossen und dezentrale und zentrale Ansprechstellen an der TU benannt.

Mit den in der Richtlinie getroffenen Regelungen sollen Betroffene unterstützt und geschützt und sexualisierte Diskriminierungen und Übergriffe unterbunden und sanktioniert werden. Ziel der TU ist außerdem, derartige Handlungen mit geeigneten Maßnahmen bereits präventiv zu verhindern.

Die Kampagne „achtung!“ auf dem Campus weist darauf hin, was der TU Darmstadt wichtig ist: dass alle TU-Angehörigen füreinander eintreten und gemeinsam gegen sexualisierte Diskriminierung vorgehen.

Ansprechpartner/innen und Verfahrensgrundsätze

Folgende Verantwortliche stehen als Ansprechpartner/innen zur Verfügung:

  Für Studierende Für Beschäftigte

dezentral

zentral

Wer nicht genau weiß, welche Anlaufstelle die richtige ist, kann sich unter an ein ganzes Team wenden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Sozial- und Konfliktberatung sowie dem Beschwerdemanagement beraten und unterstützen – professionell, vertraulich und unbürokratisch.

Zentral stehen betroffenen Beschäftigten die Sozial- und Konfliktberatung und betroffenen Studierenden das Beschwerdemanagement als zuständige Anlaufstellen zur Beratung und Einleitung von Hilfe zur Verfügung. In allen Fällen von Mobbing, Stalking, Bedrohung und Gewalt ist die Sozial- und Konfliktberatung zuständig.

Alle Beratungsgespräche mit der Sozial- und Konfliktberatung bzw. mit dem Beschwerdemanagement sind vertraulich. Die Grundsätze der Beratung sind: Anonymität, Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, (fachliche) Unabhängigkeit, Professionalität.