Portrait Gesundheitsmanagerin

12.07.2016

Portrait Gesundheitsmanagerin

Seit April bin ich die erste offizielle Gesundheitsmanagerin der TU

Das Wohlergehen der rund 5000 Beschäftigten der TU Darmstadt soll mit meiner Hilfe nachhaltig gefördert und das vorhandene betriebliche Gesundheitsmanagement der Universität besser vernetzt werden.

Katrin Scheffler-Besold, Referat Sicherheit und Umweltschutz und Elke Böhme, Gesundheitsmanagerin, Bild: Uwe Röder
Katrin Scheffler-Besold, Referat Sicherheit und Umweltschutz und Elke Böhme, Gesundheitsmanagerin, Bild: Uwe Röder

Die Ansprüche an Arbeit, Arbeitsverdichtung das Multi-Tasking und die Anforderungen an Führungskräfte und Teams nehmen zu, was gegebenenfalls zu Konflikten führen kann.

Der adäquate Umgang mit Stress, Burnout-Prophylaxe, Bewegungs- und Beratungsangebote, Work-Life-Balance und die Vernetzung von bereits bestehenden Angeboten und Verantwortlichkeiten – das Thema Gesundheit erhält an der Universität einen wichtigen Stellenwert und soll im Leitbild der TU verankert werden.

Auf allen Ebenen der Uni erfahre ich viel Unterstützung, ich freue mich auf meine neue Aufgabe und besonders reizt mich der Aufbau des Gesundheitszentrums auf dem Campus Stadtmitte.

Rund 25 Jahre habe ich zuvor im Gesundheitsbereich, schwerpunktmäßig im Bereich Suchthilfe und Suchtprävention in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet. Zunächst für die Stadt Stuttgart, später für einen freien Wohlfahrtsverband der mehrere Kliniken und Beratungsstellen betreibt. Ich bin Sozialpädagogin und Sozialwirtin, habe in Fulda und Esslingen studiert und eine Zusatzausbildung in Betrieblichem Gesundheitsmanagement absolviert.

Viele Jahre habe ich Kommunen und Unternehmen beraten und Erfahrung im Aufbau von Strukturen und Projekten im Gesundheitswesen gesammelt.

Dafür habe ich folgende Preise erhalten:

  • BGW-Gesundheitspreis 2013 der Berufsgenossenschaft Gesundheit und Wohlfahrtspflege (bgw)
  • Älter werden im bwlv – Orientierungsseminare für ältere Beschäftigte als Instrument zur Entwicklung einer alter(n)sgerechten Personalpolitik ausgezeichnet im Rahmen des Ideenwettbewerb Arbeit und Alter 2014 (Hertie Stiftung)
  • Auszeichnung des Bundesgesundheitsministeriums für den Aufbau lokaler Suchtpräventions-Strukturen.

Zukünftig möchte ich die neuen Pilotprojekte koordinieren, die in der Verwaltung, in einzelnen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen der TU anlaufen.

Die Mitarbeiter sind Experten für ihre Arbeitsplatzsituation und Gesundheit. In diesen Prozess werden die Beschäftigten einbezogen und von mir begleitet. Die Mitarbeiter bewerten ihre Arbeitssituation, analysieren Schwachstellen und entwickeln Lösungen.

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