Bedrohungsmanagement: Verhaltenshinweise

Zerbrochene Glasscheibe von nighty-stock bei deviantART

Im akuten Bedrohungsfall

Was ist zu tun, wenn eine bewaffnete Person im Gebäude ist oder wenn Schüsse zu hören sind?

  • Sich in einem Raum einschließen, weg von Fenster und Türen.
  • Nicht die Aufmerksamkeit des Täters auf sich ziehen, Handy leise stellen.
  • Oder – falls möglich: Sofort das Gebäude fluchtartig verlassen. Achtung: Nur fliehen, wenn relativ sicher ist, dass man dem Täter nicht begegnet. Vorsicht: Durch den Widerhall des Schalls kommen Schüsse manchmal aus einer anderen Richtung, als es zunächst scheint. Achten Sie darauf, nicht zum Gefahrenherd zu laufen.
  • Wenn Sie in Sicherheit sind, sofort die Polizei alarmieren (110).
  • Personen in den entsprechenden Gebäuden warnen, sich einzuschließen und zu warten, bis Entwarnung kommt, ohne sich selbst zu gefährden.
  • Sofort die TU-Notrufnummer 16 4444 informieren.

Handlungshilfe für Führungskräfte

Geraten Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter in bedrohliche Situationen, haben Führungskräfte die Aufgabe, einzuschreiten und eine Klärung herbeizuführen.

Um welche Bedrohungen kann es sich handeln?

  • Stalking
  • Sexuelle Übergriffe und Belästigungen
  • Jede Form von Gewaltandrohungen, sowohl schriftlich, mündlich, telefonisch und elektronisch
  • Jede Form von körperlicher Gewalt
  • Extremer Ausdruck von Gewaltphantasien

Was können Führungskräfte tun?

  • Bleiben Sie ruhig und besonnen.
  • Nehmen Sie umgehend Kontakt mit dem Bedrohungsmanagement-Team auf
  • Vermeiden Sie jede Eskalation.
  • Versuchen Sie nicht, die Gefährdung selbst und ohne Kontaktaufnahme mit dem BM-Team zu lösen.
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende nur nach Rücksprache und Abstimmung mit dem BM-Team.
  • Verweisen Sie Presse-Anfragen stets an die Pressestelle der TU Darmstadt, Tel. 16-20017.

Handelt es sich um eine akute Gefahr, so alarmieren Sie sofort die Polizei Telefon 110 und die interne Notrufnummer 4444.