Einsetzung einer Berufungskommission

6. Einsetzung einer Berufungskommission

Das Dekanat setzt im Einvernehmen mit dem Fachbereichsrat eine Berufungskommission ein. Zusammensetzung: Stimmberechtigt sind 5 Mitglieder der Professorengruppe, 2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, 2 Studierende, mit beratender Stimme: 1 administrativ-technische/r Mitarbeiter/in, 1Professor oder Professorin anderer Fachbereiche.

Der Berufungskommission gehört zusätzlich ein/e „Senatsbeauftragte/r für Berufungsverfahren“ ohne Stimmrecht an. Der/Die „Senatsbeauftragte“ wird vom Präsidenten aus einer hierfür bestellten und vom Senat bestätigten Gruppe von in Berufungsverfahren erfahrenen Professorinnen und Professoren aus den Fachbereichen eingesetzt. Er/Sie soll fachfremd sein, d.h. jeweils einer anderen Disziplin angehören. Der/Die „Senatsbeauftragte“ soll die formalen aber auch inhaltlichen Aspekte des Berufungsverfahrens betrachten (Qualitätssicherung) und den Kontakt zwischen Berufungskommission und Präsidium/Senat auch in Einzelfragen herstellen (Information und Beratung in beide Richtungen). Der/Die „Senatsbeauftragte“ vertritt neben der/dem Vorsitzenden der Berufungskommission den Vorschlag des Fachbereichs im Senat. Der/Die „Senatsbeauftragte“ hat das Recht, die Einholung zusätzlicher Gutachten zu verlangen (Option eines Minderheitenrechts). Aufgaben und Kompetenzen des/der „Senatsbeauftragten“ werden in Form von Richtlinien zusammengestellt.

Die Frauenbeauftragte der Technischen Universität bzw. die Frauenbeauftragte des Fachbereichs sind am Verfahren zu beteiligen. In Berufungskommissionen sollen mindestens zwei Frauen, davon eine stimmberechtigte Wissenschaftlerin, als Mitglied vertreten sein.

Die Schwerbehindertenvertretung ist bei Vorliegen entsprechender Bewerbungen zu beteiligen.

Mitglieder der Berufungskommission dürfen nicht der zu besetzenden oder wieder zu besetzenden Professur organisatorisch zugeordnet sein. Weitere mögliche Befangenheitsgründe können sein: Lehrer/Schüler-Verhältnis, Vorgesetztenfunktion, persönliche Beziehungen/Konflikte, gemeinsame wirtschaftliche Interessen – Einzelheiten hierzu, siehe DFG-Rahmengeschäftsordnung für Fachkollegien vom 23.10.2003 und vom 23.01.2008.

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