Details

Informationen zu mündlichen Prüfungen

Wo sind mündliche Prüfungen geregelt?

Alle Prüfungen sind in den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen der TU Darmstadt (APB) geregelt.

Checkliste „Mündliche Prüfungen“

Rechtliche Regelungen für Mündliche Prüfungen

Prüfungsform

§ 5, Absatz 2 der APB wird festgelegt, dass die Ordnung des Studiengangs regelt, welche Prüfungsleistungen schriftlich und/oder mündlich durchgeführt werden.

Prüfungstermin

§ 14, Absatz 3 der APB regelt, dass Prüflinge den individuell vereinbarten Prüfungstermin mindestens eine Woche vor der Prüfung dem zuständigen Studienbüro mitzuteilen haben.

Prüfungsbewertung

§ 15, Absatz 3 der APB regelt, dass die Prüfungsleistung einer mündlichen Prüfung als „nicht ausreichend“ erklärt wird, wenn ein Prüfling in der mündlichen Prüfung geschwiegen hat.

Prüfungsdurchführung – Dauer, Prüfende, Beisitzende, Zuhörer, Dokumentation

§ 22 der APB regelt die Durchführung von Prüfungen.

Nach Absatz 1 sind mündliche Prüfungen pro Prüfungsfach in einer Prüfungsveranstaltung abzuhalten.

Absatz 2 legt fest, dass die Dauer einer mündlichen Prüfung in der Ordnung des Studiengangs geregelt wird und je Prüfling und Prüfung mindestens 15 Minuten betragen soll. In den mündlichen Prüfungen können auch schriftliche Aufgaben gestellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Prüfungsgespräch. Eine Beisitzerin oder ein Beisitzer muss stets zur Prüfung hinzugezogen werden, wenn die Prüfung nur von einer Prüferin oder einem Prüfer abgehalten wird. Vor der Festsetzung der Note hört die Prüferin oder der Prüfer die anderen an der Prüfung mitwirkenden Prüferinnen und Prüfer oder die Beisitzerin oder den Beisitzer.

Absatz 3 regelt die Zulassung von Zuhörern. Studierende, die sich in einem späteren Prüfungszeitraum der gleichen mündlichen Prüfung unterziehen wollen, sollen nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörer zugelassen werden, es sei denn, der Prüfling widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich jedoch nicht auf die Beratung und die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse an den Prüfling.

Absatz 4 regelt die Dokumentation der Prüfung. Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind in einem Protokoll festzuhalten. Das Ergebnis ist dem Prüfling im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben und auf Verlangen zu begründen. Dies gilt auch für besondere Prüfungsformen nach § 5 Abs. 3 Satz 2, soweit diese mündliche Prüfungsleistungen enthalten.

Wiederholung von Prüfungen

§ 31 der APB regelt die Wiederholung von Prüfungen.

Laut Absatz 1 ist die zweite Wiederholung einer mündlichen Fachprüfung von mehreren Prüfenden (Kollegialprüfung) abzuhalten.

Steht für ein Fach nur ein Prüfender nach § 10 Abs. 1 zur Verfügung, kann eine weitere Prüferin oder ein weiterer Prüfer nach § 10 Abs. 3 bestellt werden. Der Prüfling kann zusätzlich eine Beisitzerin oder einen Beisitzer vorschlagen.Vor der Festsetzung der Note hört die Prüferin oder der Prüfer die anderen an der Bewertung mitwirkenden Prüfenden und Beisitzenden. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung entscheidet die Prüfungskommission nach Anhörung der beteiligten Prüfenden über die endgültige Bewertung. Die Ausführungsbestimmungen können vorsehen, dass bei schriftlichen Prüfungen die zweite Wiederholungsprüfung im Einvernehmen von Prüfenden und Prüflingen auch mündlich erfolgen kann.

.