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Recht auf Klausureinsicht

Das Recht zur Einsichtnahme regelt die APB (§ 29 Abs. 2 APB).

Jeder Prüfling hat einen Anspruch auf Klausureinsicht.

Wann und wie die Klausureinsicht stattfindet, ist Sache der Prüfenden, die dies nach eigenem Ermessen gestalten.

Dauer Termin, Ort und Ablauf der Einsichtnahme sind von den Prüfenden festzulegen.

Es gibt eine Ausschlussfrist, nachdem die Einsicht innerhalb eines Jahres zu beantragen ist.

Wenn der Einsichtnahmetermin durch den Prüfling nicht wahrgenommen wird, kann ein Ersatztermin angeboten werden. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht, es sei denn, der Prüfling konnte den Termin nicht wahrnehmen (Krankheit, wichtiger Termin, entfernter Aufenthalt im Ausland o.ä., andere gute Gründe).

Die Klausureinsicht dient der Selbstüberprüfung und Kontrolle der korrektur. Sie dient nicht zur Notenverhandlung.
Direkt in der Klausureinsicht werden keine Punkte- oder Ergebniskorrekturen vorgenommen.
Es ist dem Prüfling erlaubt, sich Notizen zu machen (dazu sollten ggf. farbiges Papier und Bleistifte oder farbige Stifte für die Prüflinge bereitgestellt werden).