Annullierung_Drittpruefung

FAQ Annullierung Drittversuche des SoSe 2020 und WiSe 2020/21

Der Senat hat beschlossen, dass ein Nichtbestehen von Drittprüfungen des SoSe 2020 und des WiSe 2020/21 folgenlos bleibt. Nicht bestandene Drittprüfungen werden annulliert.

Zur 2. Wiederholung gehört auch die mEP. Die Prüflinge haben es selbst in der Hand, ob sie nach dem schriftlichen Teil noch eine mEP beantragen oder die Frist verstreichen lassen und die Annullierung der Drittprüfung nutzen.

Praktisch bedeutet es, dass die Studienbüros im SoSe und im WiSe keine Nichtbesteherbescheide wegen Versagen in der Drittprüfung verschicken werden.

 

FAQ Annullierung Drittversuche

Formal gilt der Beschluss ab Veröffentlichung der Änderung der APB in der Satzungsbeilage am 01.10.2020. Der Beschluss wirkt aber zurück auf alle Drittprüfungen im SoSe 2020. Er gilt jedoch nur für die nach Studien- und Prüfungsplan auf das Sommersemester 2020 fallenden Prüfungen. Also nicht für die verschobenen Prüfungen aus dem Wintersemester 2019/20.

Nein, von dem Beschluss sind lediglich die Drittprüfungen des Sommersemesters 2020 sowie des anstehenden Wintersemesters 2020/21 gedeckt.

Wer schon einen Bescheid erhalten hat, kann beim Studienbüro einen formlosen Antrag auf Widerruf des Bescheides stellen. Das ist auch noch nach Ablauf der Widerspruchsfrist möglich.

Wir empfehlen, schnell zu reagieren. Es ist aber bis zum 17. 09.2021 möglich beim Studienbüro einen Antrag auf Widerruf eines Bescheides zu stellen. Das ist auch noch nach Ablauf der Widerspruchsfrist möglich.

Sie als Prüfling entscheiden: Zur Drittprüfung gehört auch die mEP. Sie haben es selbst in der Hand, ob Sie nach dem schriftlichen Teil noch eine mEP beantragen oder die Antragsfrist verstreichen lassen und die Annullierung des 2. Wiederholungsversuchs nutzen.

Wird die mEP angemeldet und bestanden, ist keine Annullierung mehr möglich (und auch nicht erforderlich). Die Prüfung ist mit „ausreichend“ bestanden.

In diesem Fall gilt die gesamte Drittprüfung und damit auch die mEP als nicht unternommen.

Wenn die mEP genutzt (also angemeldet und abgelegt) wurde, ist diese in dem Studiengang verbraucht. Die Neuregelung bezieht sich nur auf das Annullieren von nicht bestandenen Prüfungen.

Nein. Die Regelung gilt nur bei Prüfungen, die angetreten und dann nicht bestanden wurden.

Ja, das ist möglich. Dazu muss ein Antrag auf Widerruf des Nichtbesteherbescheides im Studienbüro gestellt werden. Wenn der Bescheid widerrufen wurde, kann die Person wieder eingeschrieben werden.

Es gibt keine allgemeine Verpflichtung auf eine Wiederholung im folgenden Semester. Aber es können solche Regelungen in den jeweiligen Ordnungen des Studiengangs stehen.

Ja. Das bedeutet, dass eine Drittprüfung sowohl im SoSe 2020 als auch im WiSe 20/21 ohne das Risiko des endgültigen Nichtbestehens angetreten werden kann.
Die Annullierung kann also auch für die gleiche Prüfung zweimal angewendet werden.

Die Regelung gilt für Drittversuche in allen Prüfungsformen mit Ausnahme von Abschlussarbeiten (dort gibt es nur eine Wiederholung). Sie gilt nicht für Studienleistungen.

Nein. Die Regelung gilt nur für die zweite Wiederholung (Drittprüfung). Bei Abschlussarbeiten gibt es nur eine Wiederholung.

Ja, aber nur für Prüfungen an der TU Darmstadt. Sie gilt nicht für das Staatsexamen.

Genauso ist es. Ausgenommen sind nur die Fälle einer Sanktionsfünf nach §38 wegen Täuschung und bei Ordnungsverstößen.

Diese Regelung gilt weiterhin. Es muss eine bestandene Prüfungsleistung vorliegen.

Nein, von dem Beschluss sind lediglich die 2. Wiederholungsprüfungen des Sommersemesters 2020 sowie des anstehenden Wintersemesters 2020/21 gedeckt.

Die rechtliche Einordnung und das Verfahren im Zusammenhang mit der Zweitwiederholung (z.B. Beratung, Zwei-Prüfer-Prinzip) bleibt unverändert.