Aussonderung

Aussonderung

Wenn Geräte, Maschinen, Mobilar oder andere Anlagevermögensgegenstände nicht mehr benötigt werden, sind sie auszusondern. Dabei sind die „Richtlinien über die Aussonderung und Verwertung von landeseigenen beweglichen Sachen“ des Landes Hessens (vgl. Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 8 vom 16.2.2009, S.459-460) zu beachten.

Es bestehen drei mögliche Vorgehensweisen:

  • Interne Weitergabe von Inventar
    Das Gerät erhält eine andere Kostenstelle. In diesem Fall ist eine Meldung mit folgendem Inhalt an die Finanzbuchhaltung zwecks Uminventarisierung zu geben:
    • Nummer der abgebenden Kostenstelle
    • Bezeichnung des Gerätes
    • Inventarnummer
    • Übernehmende Kostenstelle
    • Neue Inventurnummer (gelber Inventaraufkleber)
  • Bitte verwenden Sie hierzu folgendes Formular: hier
  • Entsorgung
    Hierzu ist das Dezernat IV A einzuschalten, das die Entsorgung übernimmt. Wenn eine Verkaufsmöglichkeit besteht, ist diese über das Dezernat III abzuwickeln.
  • Verwertung
    Die Verwertung kann freihändig, durch Inzahlunggabe im Rahmen einer Ersatzbeschaffung oder über die VEBEG GmbH erfolgen.

Die freihändige Verwertung erfolgt über das Dezernat III (Frau Bechtel und Frau Heß). Zu verwertende Gegenstände werden über das Internet zum Mindestbetrag angeboten. Dazu werden die Gegenstände für mindestens 2 Wochen in einer Liste (Geräteliste) eingestellt. Mindestbetrag ist der derzeitige Restbuchwert, es kann aber ein höherer Mindestbetrag festgelegt werden. Den Zuschlag erhält der Höchstbietende; bei mehreren Höchstbietenden erhält derjenige den Zuschlag, der sein Angebot zuerst abgegeben hat.

Bei einer Verwertung über die VEBEG GmbH bietet diese die auszusondernde Sache öffentlich an, im Regelfall in Form einer Internetauktion. Dazu ist ein Verwertungsantrag zu stellen. Hierbei und bei der Abwicklung des Verfahrens ist Frau Bechtel und Frau Heß behilflich.

Bei allen drei Vorgehensweisen muss dem Dez. III A das Einverständnis des Dekanats vorliegen.

In allen Fällen ist sicherzustellen, dass eine Meldung an die Finanzbuchhaltung erfolgt. Bei einem Verkauf des Gegenstandes ist sicherzustellen, dass nicht unter dem Restbuchwert verkauft wird. Der erzielte Erlös wird der Kostenstelle gutgeschrieben, der der Gegenstand bislang zugeordnet war.

Jeder Kostenstellenverantwortliche hat sicherzustellen, dass Landeseigentum bzw. Eigentum der TU Darmstadt (dazu zählen auch alle Gegenstände, die aus Drittmitteln finanziert wurden!) nicht entwendet oder unter Wert verkauft wird.