Center of Smart Interfaces

01.07.2012

Center of Smart Interfaces

Standort: Lichtwiese, Gebäude L2|06

Für die Forschung auf dem Gebiet der Gestaltung und Anwendung von Grenzflächen zwischen Fluiden und Festkörpern (smart interfaces = intelligente Grenzflächen) wurde im Chemiequartier auf der Lichtwiese ein hochmoderner Neubau realisiert.

In dem je zur Hälfte vom Land Hessen und vom Bund finanzierten Gebäude werden fortan Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachbereichen Chemie, Physik, Mathematik, Materialwissenschaften und Maschinenbau interdisziplinär zusammenarbeiten. Mit der Förderung einhergehend wurde die Etablierung eines internationalen Zentrums für interdisziplinäre Forschung – dem Center of Smart Interfaces (CSI) – ermöglicht.

Baubeschreibung und Nutzung

Das fünfgeschossige neue CSI-Forschungsgebäude befindet sich im südwestlichen Bereich der Lichtwiese. Die Fassadengestaltung aus vorgehängten Eternitplatten, unterbrochen durch umlaufende horizontale Fensterbänder korrespondiert mit den Sichtbetonfassaden der umliegenden Gebäude aus den 60er- und 70er-Jahren. Der großzügig verglaste Haupteingang mit Foyer orientiert sich nach Nordosten zur Campusmitte hin.

Lichthof sorgt für hohe Aufenthaltsqualität

Im Erdgeschoss stehen den Forscherinnen und Forschern Speziallabore, ausgestattet mit modernsten Geräten, zur Verfügung. Im ersten Obergeschoss befinden sich Seminar- und Konferenzräume. In dem übrigen Gebäude sind insgesamt 62 Büros mit 112 Arbeitsplätzen untergebracht, aufgeteilt auf sechs verschiedene Institute. Kleinere Besprechungs- und Seminarräume ergänzen das Angebot. Ein zentral gelegener Lichthof, an den auch die Gemeinschaftsbereiche und Teeküchen angeschlossen sind, versorgt das Innere des Gebäudes mit Tageslicht.

Architektur ermöglicht grenzenloses Forschen

Ein Hauptziel des CSI ist die Förderung der Kommunikation und des Austausches von Wissen innerhalb der involvierten Fachdisziplinen, nicht nur an der TU Darmstadt, sondern auch international, sowie mit Kooperationspartnern aus der Industrie. So werden beispielsweise die 300 Quadratmeter Laborfläche interdisziplinär genutzt, um einen regen Austausch der Wissenschaftler untereinander zu ermöglichen. Während die Konferenz- und Seminarräume den wissenschaftlichen Dialog fördern, wird dabei das Foyer im Erdgeschoss als Begegnungsort verstanden.

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