Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)

01.04.2016

Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)

Auswirkung auf die Ausgestaltung der Beschäftigungsverhältnisse

Am 17. März 2016 ist die Novelle des WissZeitVG in Kraft getreten. Der Bundesgesetzgeber konkretisiert darin die Voraussetzungen für die sog. Familienkomponente und schafft neue Optionen für die Verlängerung von Arbeitsverträgen aufgrund von Krankheit und Schwerbehinderung. Außerdem wurde die Möglichkeit, administratives Personal aufgrund eines befristeten Drittmittelvorhabens nach dem WissZeitVG zu befristen, ersatzlos gestrichen. Entsprechende Befristungen sind nur noch nach allgemeinen arbeitsrechtlichen Grundsätzen möglich. Insbesondere aber rückt der Gesetzgeber die jeweilige Dauer der Beschäftigungsverhältnisse von wissenschaftlich Beschäftigten in den Fokus. Diese muss dem angestrebten Qualifizierungsziel angemessen sein.

Grund hierfür war die Praxis einiger deutscher Hochschulen, die Beschäftigungsverhältnisse mit sehr kurzen Vertragslaufzeiten auszugestalten.

Die Technische Universität Darmstadt bemüht sich seit jeher um eine angemessene Ausgestaltung der Vertragslaufzeit. Deshalb werden bei der Beschäftigung von wissenschaftlichen Personal in der Praxis keine wesentlichen Änderungen erwartet. Es ist geplant, die bestehenden Grundsätze der Technischen Universität Darmstadt zur Befristung wissenschaftlicher Beschäftigter auf der Grundlage der Grundsätze der TU9, die von der Technischen Universität Darmstadt wesentlich mitgestaltet wurden, zu aktualisieren.

Nähere Informationen finden Sie unter Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG).

Die TU9 Grundsätze finden Sie hier.

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