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Führen in Kooperation und Vernetzung

Für Leiter_innen von Projekten, Arbeitsgruppen, Netzwerken, etc. und vernetzt arbeitende Führungskräfte

Führen bedeutet grundsätzlich, Entscheidungen zu treffen und Realität in die gewünschte Richtung zu bewegen. Dies wird traditionell mit einer bestimmten hierarchischen Position, also einer Position in der Linienorganisation verbunden. Darüber hinaus gibt es noch andere Formen der Führung. Zum einen gibt es das laterale Führen, bzw. Führen quer zur Linie innerhalb der eigenen Organisation. Das ist etwa der Fall in interdisziplinären Arbeitsgruppen, in vernetzt arbeitenden Projekten oder in der bereichsübergreifenden Arbeit.

Eine andere Art der Führung wird benötigt bei der Umsetzung oder Steuerung von Kooperationsprojekten und Netzwerken zwischen Organisationen. Ein weiterer relevanter Kontext sind Netzwerke, bei denen der Austausch zwischen Einzelpersonen zu bestimmten fachlichen Fragestellungen im Mittelpunkt steht. Hier braucht es, wie auch in allen anderen aufgeführten Kontexten, eine spezifische Gestaltungskompetenz, um den erwünschten Mehrwert der Zusammenarbeit zu generieren: Führen, Steuern, Aushandeln.

Diese Kompetenzen sollen in dem Workshop vermittelt und erfahrbar gemacht werden.

Themen:

  • Klassifikation von inner-, inter- und überorganisationalen Formen der Zusammenarbeit
  • Sinn und Zweck von Kooperationen und Netzwerken
  • Führen, Steuern und Gestalten im Kontext von Kooperationen und Netzwerken
  • Umgang mit divergierenden und gegensätzlichen Interessen

Methoden:

  • Kurz-Inputs
  • Gruppenarbeit
  • Rollenspiele & Simulationen anhand von Praxisfällen der Teilnehmenden

Inhalte:

  • Klassifikation von inner-, inter- und überorganisationalen Formen der Zusammenarbeit: Projekte, Kooperationen, Netzwerke, Gruppierungen, soziale Bewegungen, …
  • Kooperationen und Netzwerke: Wie entstehen sie? Wie schaffen sie einen Mehrwert?
  • Innerorganisationale Kooperation: Wie gelingt ein gutes Oszillieren zwischen Linienführung und Projektführung?
  • Interorganisationale Kooperation: Welche Faktoren sind für Steuerung und Umsetzung von Kooperationsprojekten förderlich?
  • Netzwerke: sind sie steuerbar? Wenn ja, wie?
  • Spannungskompetenz: Wie gelingt es, unterschiedliche und auch widersprüchliche Positionen erfolgreich zu verbinden und zu nutzen?
  • Welche Werkzeuge und Prozesse haben sich in der Praxis bewährt und warum?
  • Welche Rolle können unterschiedliche Werte in der Zusammenarbeit spielen? Und wie gelingt ein guter Umgang mit ihnen?

Zielgruppe:

Leiter_innen von Projekten, Arbeitsgruppen, Netzwerken, etc. und vernetzt arbeitende Führungskräfte

Termine:

Di, 20. Oktober 2020, 9.00-17.00 Uhr (Modul 1; 1. Tag)
Mi, 21. Oktober 2020, 9.00-17.00 Uhr (Modul 1; 2. Tag)
Mi, 20. Januar 2021, 9.00-17.00 Uhr (Modul 2)

Anmeldung:

Die Teilnahme ist nur nach verbindlicher Anmeldung möglich und umfasst drei Tage.

Anmeldeformular

Kurs-Nr.: 202_FÜ38_01

Hinweis:

Diese Veranstaltung ist von der Zentralen Fortbildung des Landes Hessen, gemäß den Kriterien des Fortbildungskonzepts 2018 für die Hessische Landesverwaltung, akkreditiert. Für die vollständige Teilnahme an dieser Veranstaltung bestätigen wir Ihnen 3 Tage im Rahmen der Führungskräfteentwicklung.