Wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

Am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Technischen Universität Darmstadt sind zum 1. Juni 2018 zwei Stellen für

Wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter – 65 %

in befristeten Arbeitsverhältnissen für 3 Jahre zu besetzen.

Die Inhaber/innen der Stellen haben die Aufgabe, innerhalb eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Agence Nationale de la Recherche finanzierten Kooperationsprojekts mit Partnern in Avignon (Prof. F. Monier) und Paris (Prof. O. Dard) jeweils eine Teilstudie zu bearbeiten.
Der Titel des Projekts lautet „Historie der Transparenz. Sichtbarmachung von Politik in Deutschland und Frankreich 1890-1990“. Ausgangspunkt für die Forschungen ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Entstehung des heutigen Transparenzideals. Im Projekt wird auf den politischen Bereich fokussiert. Es wird insgesamt vier Teilprojekte geben.
Die Stelleninhaber/innen werden jeweils eine monographische Studie (Doktorarbeit) erarbeiten. Die erste Studie widmet sich dem Phänomen der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse des Reichstags bzw. des Bundestags zwischen ca. 1900 und 1970. Die zweite Studie fokussiert auf einen einzigen Fall, nämlich die Flick-Affäre der 1980er Jahre.
In beiden Fällen handelt es sich um Pionierstudien, da geschichtswissenschaftliche Monographien zu diesen Themen noch nicht vorliegen. Zu jeder Studie wird es eine Tandemstudie in Frankreich mit einem ähnlichen Themenzuschnitt geben. Das Projekt lebt vom intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten; es baut auf gut etablierten Strukturen der Zusammenarbeit zwischen den Partnern auf. Weitere Informationen im Netz unter: https://www.korruptionsforschung.tu-darmstadt.de/

Von den Stelleninhaber/innen wird erwartet:

  • ein zum Zeitpunkt des Dienstantritts erfolgreich abgeschlossenes Studium der Geschichtswissenschaft (Master)
  • zügiger Studienverlauf
  • mindestens Grundkenntnisse des Französischen
  • von Vorteil sind Auslandserfahrungen und Kenntnisse der Geschichte Frankreichs und Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert
  • Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit mit dem individuellen Tandempartner in Paris bzw. Avignon, inkl. gemeinsamer Vorträge oder Aufsätze
  • hohes Maß an Selbständigkeit und Selbstorganisation

Zu den Aufgaben gehören:

  • Fertigstellung der Dissertation innerhalb von drei Jahren
  • organisatorische und inhaltliche Vorbereitung gemeinsamer Arbeitstreffen, Workshops und Tagungen (insbes. eine internationale Tagung zur Geschichte der Transparenz in Darmstadt 2019)
  • redaktionelle und organisatorische Betreuung gemeinsamer Publikationsprojekte

Wir bieten:

  • strukturiertes Forschungsprogramm und internationale Vernetzung im Rahmen des Projekts
  • einen voll ausgestatteten Arbeitsplatz und ein sympathisches Arbeitsumfeld

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt).

Ihre Bewerbung sollte enthalten: ein Motivationsschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf, Scans von Zeugnissen und Diplomen, wenn möglich Gutachten zur Abschlussarbeit und / oder Empfehlungsschreiben von Betreuer/innen. Bitte richten Sie die Bewerbung unter der Kenn-Nummer in elektronischer Form, als Email-Anhang in einem PDF-Dokument, an sekr-nng@pg.tu-darmstadt.de

Kenn.-Nr. 12

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2018