BGM Allgemein

Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Der Erhalt und die Förderung von Gesundheit der Beschäftigten ist das erklärte Ziel von Kanzler Dr. Manfred Efinger. Die Bedeutung wird mit Blick auf den demografischen Wandel, einer längeren Lebensarbeitszeit und den Veränderungen in der Arbeitsorganisation zunehmend wichtiger.

Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind:

  • Gesundheit der Beschäftigten erhalten bzw. verbessern
  • Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten steigern
  • Langfristige Senkung von Krankenstand und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
  • Analysieren: Belastungen erkennen-Ressourcen ausbauen

Leitlinie für den Aufbau des Gesundheitsmanagements sind die Gütekriterien Gesundheitsfördernder Hochschulen.

 

Die Vollversammlung Gesundheitsmanagement

Gesteuert wird der Prozess durch die Vollversammlung Gesundheitsmanagement. Unter der Leitung des Kanzlers treffen sich dreimal jährlich die Personalabteilung, Personalentwicklung, Personalrat, Unisportzentrum, Sozial- und Konfliktberatung, Arbeitssicherheit und die Betriebsärzte.

Damit sind alle wichtigen Schlüsselpersonen an dem Entwicklungsprozess beteiligt. Die Vollversammlung Gesundheitsmanagement plant, koordiniert, evaluiert und dokumentiert Angebote und Maßnahmen zum BGM. Ziel ist es, bedarfsgerechte Angebote und Maßnahmen zu erkennen, zu entwickeln und durchzuführen. Alle Maßnahmen werden systematisch evaluiert und kontinuierlich verbessert.

Zur Umsetzung einzelner Maßnahmen werden Projektgruppen (Pilotprojekte, Gesundheitszentrum) gebildet. Die Ergebnisse der Pilotprojekte werden durch die Vollversammlung gesteuert. Die Vollversammlung legt Jahresziele fest und steuert über Zeit- und Maßnahmenpläne. Sie analysiert Daten aus Arbeitssituationsanalysen, Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen, Gesundheitszirkeln, Fehlzeitenbericht der TK, Personalabteilung, Unfallkasse und dem Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement (BEM).

 

Maßnahmen

Folgende Maßnahmen sind in Planung:

  • Zielsetzung, Zeit- und Maßnahmenpläne werden in einem gemeinsamen Workshop, auf Grundlage von ersten Analysen erarbeitet.
  • In drei Piloteinrichtungen, (Fachbereich, zentraler Einrichtung, zentraler Verwaltung) werden Analysetools wie Arbeitssituationsanalysen, Gesundheitszirkel, Experteninterviews, Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, eingesetzt und evaluiert.
  • Konzeption BGM wird fortgeführt, Strukturen und Prozesse werden beschrieben und mit den beteiligten Akteuren abgestimmt

  • Auswahl der Maßnahmen für Gefährdungsbeurteilungen psychische Belastungen
  • Konzeption Gesundheitszentrum wird erstellt
  • Öffentlichkeitsarbeitsmaßnahmen intern und extern werden entwickelt (Homepage, Facebook, Newsletter, Jahresbericht, Fachtagung, etc.)
  • Verankerung in Leitbild, Programm des Präsidiums, Zielvereinbarungen der Führungskräfte, Vorstellung in Gremien
  • Benchmarking im Rahmen der „Gütekriterien für eine gesundheitsfördernde Hochschule“
Mitten auf dem Campus Stadtmitte, zwischen Universitätsbibliothek und Mensa, soll in den alten Maschinenbauhallen bis 2020 ein Gesundheitszentrum entstehen. Foto: Uwe Röder
Mitten auf dem Campus Stadtmitte, zwischen Universitätsbibliothek und Mensa, soll in den alten Maschinenbauhallen bis 2020 ein Gesundheitszentrum entstehen. Foto: Uwe Röder