BGM Allgemein

Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Der Erhalt und die Förderung von Gesundheit der Beschäftigten ist das erklärte Ziel von Kanzler Dr. Manfred Efinger. Die Bedeutung wird mit Blick auf den demografischen Wandel, einer längeren Lebensarbeitszeit und den Veränderungen in der Arbeitsorganisation zunehmend wichtiger.

Ziele des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind:

  • Gesundheit der Beschäftigten erhalten bzw. verbessern
  • Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten steigern
  • Langfristige Senkung von Krankenstand und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
  • Analysieren: Belastungen erkennen-Ressourcen ausbauen

Leitlinie für den Aufbau des Gesundheitsmanagements sind die Gütekriterien Gesundheitsfördernder Hochschulen.

 

BGM sind viele

Das Kernteam (von links nach rechts): Christoph Göbel, Personal- und Organisationsentwicklung; Ludwiga Ellermeier-Block, Personalrat; Elke Böhme, Gesundheitsmanagerin; Annette Kunzendorf, Direktorin Unisport-Zentrum;
Das Kernteam (von links nach rechts): Christoph Göbel, Personal- und Organisationsentwicklung; Ludwiga Ellermeier-Block, Personalrat; Elke Böhme, Gesundheitsmanagerin; Annette Kunzendorf, Direktorin Unisport-Zentrum;

Ein Kernteam bestehend aus Gesundheitsmanagement, Personalrat, Personal- und Organisationsentwicklung sowie das Unisport-Zentrum kümmert sich um alle Fragen der Gesundheit. Es geht darum, die vielfältigen Angebote der TU Darmstadt zu bündeln und zu einem strategischen Konzept zusammenzuführen. Unter der Leitung des Kanzlers treffen sich zweimal jährlich alle wichtigen Schlüsselpersonen zu einer Vollversammlung. Zur Umsetzung der Maßnahmen wurde zusätzlich Arbeitsgruppen gebildet.

 

Unsere Maßnahmen

Der Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung von drei Themen: Der Planung und Nutzbarmachung eines Gesundheitszentrums auf dem Campus Stadtmitte, der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in drei Pilotbereichen und die Verbesserung der Kommunikation von Gesundheitsthemen in alle Universitätsstandorte.

 

Beschäftigte zu Expert_innen ihrer eigenen Arbeitssituation machen

Um psychischen Belastungen entgegenzuwirken, geht die TU Darmstadt neue Wege. Belastungen und Ressourcen werden mit Hilfe eines Gesundheitsfragebogens ermittelt. Für den Fall, dass die Analysen dringlichen Handlungsbedarf im Bereich der psychosozialen Gesundheit in einzelnen Arbeitsbereichen offenlegen, werden Lösungen direkt mit den Beschäftigten und deren Führungskräften erarbeitet und entsprechende Optimierungsmaßnahmen abgeleitet. „Schön, dass wir einbezogen sind, so können wir selbst etwas bewirken“, sagt Gabriela Schubert, technische Mitarbeiterin aus dem Fachbereich 11. In alle Abstimmungsprozesse sind Präsidium, Personalabteilung und Personalrat sowie ein Lenkungskreis eingebunden. Dies gewährleistet eine enge Zusammenarbeit. Begleitet wird das Projekt durch eine externe Evaluation. „Mit diesem Vorgehen haben wir ein maßgeschneidertes Tool für die TU-Darmstadt“, so Kanzler Manfred Efinger, „Nach der Erprobungsphase wollen wir damit sukzessive in weitere Universitätsbereiche gehen.“

Angebote der Gesundheitsförderung

Bedarfsgerechte Angebote der Gesundheitsförderung, wie die Meditative Mittagspause gehören zum Angebot. Das Thema Ergonomie wurde mit individuellen Beratungen am Arbeitsplatz, einem Verleihsystem für ergonomische Büromöbel und einer Internen Weiterbildung „Schreibtischjob so sitzt du richtig“ weiterentwickelt. Im Alten Hauptgebäude steht ein hochwertiger Ruheraum für Beschäftigte zur Verfügung. Höhepunkt war im vergangenen Jahr das begehbare Darmmodell der Felix-Burda-Stiftung, das im Rahmen von TU meet&move unter dem Motto „TU-Darmstadt gegen Darmkrebs“ einen aktiven Beitrag zur Darmkrebsprävention leistete.

Mitten auf dem Campus Stadtmitte, zwischen Universitätsbibliothek und Mensa, soll in den alten Maschinenbauhallen bis 2020 ein Gesundheitszentrum entstehen. Foto: Uwe Röder
Mitten auf dem Campus Stadtmitte, zwischen Universitätsbibliothek und Mensa, soll in den alten Maschinenbauhallen bis 2020 ein Gesundheitszentrum entstehen. Foto: Uwe Röder