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28.05.2018

Gesunde Arbeit gestalten

TU Darmstadt startet Gesundheitsanalyse

Unter dem Motto „Gesunde Arbeit gestalten“, wird derzeit am Fachbereich Material- und Geowissenschaften eine Onlinebefragung durchgeführt.

Bild: Doris Witowski
Bild: Doris Witowski

Wenn die Gesundheit auf dem Spiel steht, sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, ihre Beschäftigten zu schützen. Das Arbeitsschutzgesetz enthält seit 2013 einen Passus, der den Schutz der psychischen Gesundheit betont. Demnach ist die Arbeit „so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden“ wird. Ein Arbeitsplatz soll danach beurteilt werden, ob Beschäftigte mit ihren Aufgaben überfordert sind, hoher Zeitdruck herrscht, sie mit ihren Fähigkeiten und Ideen wertgeschätzt und gefördert werden und wie die Zusammenarbeit im Team aussieht.

Anhand der Onlinebefragung werden konkrete Handlungsfelder identifiziert. Als Verfahren hat sich die TU Darmstadt für einen Mix aus Gesundheitsbefragung, Workshops und Gesundheitszirkel entschieden. Ziel ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation der Beschäftigten.

Für den Fall, dass die Analysen dringlichen Handlungsbedarf offenlegen, werden Lösungen direkt mit den Beschäftigten und deren Führungskräften erarbeitet und entsprechende Optimierungsmaßnahmen abgeleitet. In alle Abstimmungsprozesse sind Präsidium, Personalabteilung und Personalrat und ein Lenkungskreis eingebunden, was eine enge Zusammenarbeit gewährleistet. Das Verfahren wird zunächst in drei Pilotbereichen – einem Fachbereich, einer zentralen Einrichtung und einer Verwaltung – erprobt. Begleitet wird das Vorhaben durch eine externe Evaluation.

„Mit diesem Vorgehen haben wir ein maßgeschneidertes Tool für die TU Darmstadt“, so Kanzler Manfred Efinger. Nach der Erprobungsphase wollen wir damit sukzessive in weitere Fachbereiche gehen.

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