Solr ersetzt Google

26.01.2015

Solr ersetzt Google

Open-Source-Suchmaschine Apache Solr auf den Webseiten der TU Darmstadt

Seit dem 20. Januar ersetzt Apache Solr die bisher eingesetzte Google-Suche auf den zentralen Seiten der TU Darmstadt. Solr gilt als ausgereifte, leistungsstarke Alternative zu Google, verfügt über eine breite Open-Source-Community und wird von zahlreichen Universitäten eingesetzt.

Symbolbild Web-Suche. Bild: Paul Glogowski
Solr gilt als ausgereifte Alternative zu Google. Bild: Paul Glogowski

Die meisten Suchanfragen auf den Webseiten der TU Darmstadt werden in Zukunft vom Solr-Server beantwortet; die wenigen verbliebenen Google-Suchen auf einzelnen Seiten werden in den kommenden Wochen ersetzt.

Apache Solr wird vom Hochschulrechenzentrum auf einem eigenen TU-Server betrieben. Es werden dabei keinerlei Daten über die Suchanfragen erhoben oder ausgewertet. Es handelt sich bei Solr um eine Open-Source-Software, die individuell für die TU Darmstadt konfiguriert werden kann. Dadurch kann die Suche in Zukunft weiter verbessert und um neue Funktionen erweitert werden.

Der Einsatz einer neuen Suchmaschine war langfristig geplant und mit der Umstellung auf neue und leistungsfähigere Webserver-Technologien, über die die Seiten der TU Darmstadt ab sofort zu erreichen sind, umgesetzt worden.

Neben internationalen Firmen setzen u.a. die TU Braunschweig oder die Bergische Universität Wuppertal Apache Solr auf ihren Webseiten ein.

FirstSpirit-Tipps zur besseren Auffindbarkeit der eigenen Seiten

Die Umstellung wird zentral vom Webteam vorgenommen. Redakteurinnen und Redakteure, die das Redaktionssystem FirstSpirit nutzen, müssen keine weiteren Schritte unternehmen, damit die Suche auf ihren Seiten läuft. Doch können sie ihre Seiten optimieren, damit sie besser über Solr gefunden werden.

Im ersten Schritt sollte im Inhalte-Bereich bei jeder Seite der Seitentitel kurz und prägnant ausgefüllt werden. Der Text im Feld „Beschreibung“ entspricht dem Text, der später in der Trefferliste unterhalb der Überschrift und Webadresse angezeigt wird. Hier sollte in ein bis zwei Sätzen zusammengefasst werden, was User auf den Seiten erwartet. Mehrere, thematisch passende „Schlüsselwörter“ sorgen ebenfalls für eine bessere Platzierung in Trefferlisten.

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