TU erwartet Verständnis und ist kompromissbereit

04.05.2016

TU erwartet Verständnis und ist kompromissbereit

Position der Universität zum Ausbau des Merck-Stadions

Die TU Darmstadt hat in ihrer Stellungnahme zum Bauleitplanverfahren O 30 – Ausbau des Merck-Stadions am Böllenfalltor – ihr „Schutzzonen“-Interesse deutlich unterstrichen. Zugleich hat sie Vorschläge unterbreitet, wie künftig Sicherheit und Ordnung an den Spieltagen der Fußball-Bundesliga besser gewährleistet werden könnte.

Luftbild des Campus Lichtwiese der TU Darmstadt mit Stadion am Böllenfalltor. Bild: Nikolaus Heiss
Nachbarn – Das Merck-Stadion am Böllenfalltor und der TU-Campus Lichtwiese mit Hochschulstadion. Bild: Nikolaus Heiss

Die TU Darmstadt ist grundsätzlich bereit, den geplanten Ausbau des Merck-Stadions im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen, erwartet jedoch, dass der Campus Lichtwiese, ebenso wie die umliegenden Wohngebiete in der Nachbarschaft des Stadions, als Schutzzone behandelt wird.

Nach Ansicht der Universität sind etliche für den Campus Lichtwiese dringlichen Fragen wie ausreichende Zahl an Parkplätzen, geordnete Durchquerung zu Fuß sowie hinreichend effektive Trennung der Gäste- und Heimfans noch nicht zufriedenstellend gelöst. Die Erfahrungen der vergangenen Monate haben gezeigt, dass es zu nicht akzeptablen Einschränkungen des Universitätsbetriebs vor, während und nach den Spielen des SV Darmstadt 98 kommt.

Die TU Darmstadt schlägt als Teil einer Gesamtpaketlösung den Bau zweier neuer Parkhäuser auf dem TU-Gelände auf der Lichtwiese vor. Die von der Stadt zu errichtenden Gebäude am Atzwinkelweg für Gästefans sowie nahe des Breslauer Platzes für Heimfans könnten dazu beitragen, Verkehr zu konzentrieren und die Besucher-Gruppen getrennt voneinander auf gut abzusichernden Wegen zum Stadion zu führen.

Das Darmstädter Echo berichtet heute (04.05.2016) zum Thema ausführlich …

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