Eine erste Entwicklungsstudie

04.10.2016

Eine erste Entwicklungsstudie

TU stellt neue Potentiale am Standort August-Euler-Flugplatz Griesheim vor

Projekt für die Energiewende: Bau einer neuen Prüfhalle (Bildmitte auf der mit E gekennzeichneten Geländeteilfläche). Der Bau ermöglicht die Erschließung des umliegenden Areals. Die dargestellten Baukörper dienen der Illustration und stellen keine tatsächliche finale Planung dar. Grafik: TU Darmstadt
Projekt für die Energiewende: Bau einer neuen Prüfhalle (Bildmitte auf der mit E gekennzeichneten Geländeteilfläche). Der Bau ermöglicht die Erschließung des umliegenden Areals. Die dargestellten Baukörper dienen der Illustration und stellen keine tatsächliche finale Planung dar. Grafik: TU Darmstadt

Vor dem Bauausschuss des Stadtparlaments Griesheim hat der TU-Baudezernent Edgar Dingeldein Pläne und Ideen für die langfristige Erweiterung des Standorts Euler-Flugplatz um neue Experimental-Anlagen und Räumlichkeiten für Forschung und Lehre vorgestellt. Derzeit entsteht auf einem Areal im Bereich Griesheim Süd-Ost entlang der Flughafenstraße eine Forschungsanlage zur Entwicklung einer neuartigen Technologie für erdverlegte Energieübertragungsleitungen.

Das Versuchsfeld mit Prüfhalle könnte den Kern für die Erschließung der umliegenden Flächen bilden, die laut Baudezernat „eine Vielzahl von Möglichkeiten bieten, um langfristig den Standort rund um das historische Windkanalgebäude weiterzuentwickeln“. Dingeldein und sein Team nannten einen geschätzten Zeitraum von rund zehn Jahren. Vorstellbar sei etwa der Bau von ingenieurwissenschaftlich genutzten Prüf- und Versuchsgebäuden in Kombination mit Büro- und Laborflächen für Administration und Forschung. Die den Parlamentariern präsentierten Modellskizzen stellten nur eine mögliche Variante dar und keine „in Stein gemeißelte finale Planung“.

Dingeldein hob grundsätzlich die besondere Bedeutung des Griesheimer Geländes hervor: Hier stehe ein flexibel nutzbarer Wissenschaftsstandort zur Verfügung, um künftig neu eingeworbene Forschungsprojekte in der Grundlagenforschung wie auch mit externen Partnern aus der Industrie bearbeiten zu können.

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