Erster Fachtag Beratung an der TU Darmstadt

19.09.2017

Erster Fachtag Beratung an der TU Darmstadt

Beratung fokussieren – Kompetenzen erweitern – Aktivitäten vernetzen

Unter der Zielrichtung dieses Dreiklangs stand der erste Fachtag Beratung an der TU Darmstadt am 13.09.2017

Unter der Zielrichtung dieses Dreiklangs stand der erste Fachtag Beratung an der TU Darmstadt am 13.09.2017. Der Fachtag wurde organisiert und durchgeführt vom Team der Zentralen Studienberatung und –orientierung ZSB, gemeinsam mit dem Referat Personal- und Organisationsentwicklung. Die ZSB hatte sich in der Einladung an „alle, die Studierende der TU Darmstadt beraten“ gewandt und damit bewusst eine breite Zielgruppe eingeladen. Dennoch übertraf die Resonanz jegliche Erwartungen: über 80 Anmeldungen gingen ein. Dabei zeigte sich einmal mehr die Vielfältigkeit der Beratungslandschaft an der und um die TU herum. Fachstudienberatungen, Studienkoordinator_innen, Studienbüros, Studierendenservice, KI²VA-Brückenkonzept, Dezernat Internationales, Zentrum für Lehrerbildung, Hochschuldidaktische Arbeitsstelle, Gleichstellungsbüro, Teilzeitstudium, Studieren mit Kind, Ingenium, Koordinierungsstelle Flüchtlingsintegration, Beschwerde- und Verbesserungsmanagement, studentische Tutor_innen, Studierendenwerk Darmstadt, der AStA, Mitarbeiter_innen der ULB…

Umfangreiche Beratungsmöglichkeiten an der TU Darmstadt

In seiner Begrüßung der Teilnehmer_innen zeigte sich der Vizepräsident der TU Darmstadt, Prof. Dr. Ralph Bruder, sehr erfreut über die Durchführung des Fachtags, und er unterstrich nochmals die große Bedeutung, die Beratung von Studierenden an der TU Darmstadt hat. Im Anschluss hieran stellten fünf verschiedene Beratungseinrichtungen der TU Darmstadt bzw. des Studierendenwerks in kurzen Präsentationen ihre Beratungsschwerpunkte vor: Das MechCenter des Fachbereichs Maschinenbau; die Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studierendenwerks; das Studienbüro im Fachbereich Humanwissenschaften; der AStA mit seinem an internationale Studierende gerichteten Angebot „Tutor International“; den Abschluss bildete die Präsentation der Zentralen Studienberatung. Dabei kam übereinstimmend zum Ausdruck, dass Ratsuchende oftmals mit einem Mix unterschiedlich gelagerter Problemstellungen in die Beratungsstellen kommen und dass nicht jede Stelle immer auch für jedes Teil-Anliegen zuständig sein kann. In der anschließenden Diskussionsrunde fand deshalb der Wunsch nach einer besseren Übersicht über die Beratungsinstitutionen und nach mehr Wissen, wer für welche Anliegen zuständig ist, eine breite Mehrheit. Ziel muss es sein, die Ratsuchenden bestmöglich darüber zu informieren, welche verschiedenen Stellen der TU Darmstadt für welche Informations- und Beratungsanliegen jeweils zuständig sind und die Beratungsstellen im Sinne einer kollegialen Verweiskultur noch besser miteinander zu vernetzen. Eine besondere Anregung war, die ganz neu gestaltete O(rientierungs)-APP für Anfangssemester als Plattform zu nutzen.

Netzwerk Beratung

In Kleingruppen sammelten die Teilnehmer_innen anschließend Ideen zu einem zukünftigen Beratungsnetzwerk. Hier wurden z.B. ein weiterer und regelmäßiger Austausch zu unterschiedlichen beratungsbezogenen Themen genannt, aber auch ein „Beratungskompass“ für Ratsuchende wie für Beratende angeregt.

Nach der Mittagspause, die weitere Gelegenheit zu Gespräch und Vernetzung bot, ging es in Workshops zu Beratungskompetenzen: „Vom Start weg gut beraten“, „Handwerkszeug für herausfordernde Gesprächssituationen“ und „Praxistipps aus der lösungsorientierten Kurzberatung“ lauteten deren Titel. Nach rund zweistündiger intensiver Arbeit in den Workshops endete die Veranstaltung mit einem Abschlussplenum, das die Eindrücke des Tages bündelte und Gelegenheit zum Feedback über den – wie die Veranstalter erfreut feststellen konnten: einhellig positiven – Gesamteindruck gab. Nun wird die ZSB die Vielzahl der Impulse auswerten und die nächsten Schritte im „Netzwerk Beratung“ planen.

cb

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