Aktuelle Senatsmitteilungen des Präsidenten

09.11.2017

Aktuelle Senatsmitteilungen des Präsidenten

Sitzung des Senats vom 8. November

Im Senat berichtet der Präsident regelmäßig über relevante Punkte aus dem aktuellen Universitätsgeschehen und diskutiert strategische Themen aus Hochschulpolitik, Lehre und Forschung.

Professor Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. Bild: Katrin Binner
Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel. Bild: Katrin Binner

Präsident Hans Jürgen Prömel stellte den Erfolg der TU Darmstadt im Rahmen des von Bund und Ländern geförderten „Tenure Track Programms“ vor: Demnach hat die Universität eine Förderzusage für zwölf zusätzliche Professuren für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler erhalten. Die Positionen, die sich auf elf Fachbereiche der TU Darmstadt verteilen, sollen nun rasch ausgeschrieben werden. Weitere acht Professuren, so der Präsident, könnten in einer zweiten Wettbewerbsrunde beantragt werden.

Die Vizepräsidentin für wissenschaftliche Infrastruktur, Professorin Andrea Rapp, berichtete über die aktuellen komplexen und noch immer stagnierenden Verhandlungen der Allianz aller deutscher Wissenschaftsorganisationen und Hochschulen mit dem Elsevier-Verlag: Ziel ist es, akzeptable Bedingungen für den Erwerb einer bundesweiten Lizenz zu erreichen, die ab 2018 den ungehinderten Zugang zum Portfolio an E-Journals des Wissenschaftsverlags ermöglicht. Ein Konsortialvertrag auf Bundesebene, so Vizepräsidentin Rapp, würde die einzelnen Einrichtungen finanziell entlasten und den Zugang zu wissenschaftlicher Literatur für die Wissenschaft deutlich verbessern. Zugleich würde eine Open-Access-Komponente berücksichtigt.

Um den Forderungen der Wissenschaftsallianz Nachdruck zu verleihen, haben auch die hessischen Hochschulen nunmehr konzertiert den bisherigen Lizenzvertrag mit Elsevier gekündigt. Sollte es keinen Verhandlungsfortschritt geben, wären ab Jahresanfang mehr als 3.000 Zeitschriften von Elsevier in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt nicht mehr zugänglich. Die Vizepräsidentin betonte, die ULB werde kurzfristig eine Informations-Webseite einrichten und alternative legale Bezugswege empfehlen.

Aktueller Senats-Bericht des Präsidenten

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