Ausweichquartier für das Hexagon

27.03.2018

Ausweichquartier für das Hexagon

Leichtbauhalle auf der Lichtwiese bietet Platz für 550 Studierende

Die TU Darmstadt schafft wegen der grundlegenden Sanierung des Hexagon-Hörsaalgebäudes (Landgraf-Georg-Straße) ein Ausweichquartier auf dem Campus Lichtwiese: Eine Leichtbauhalle aus Stahl-Fertigelementen wird derzeit auf dem ehemaligen Golfplatzgelände am Rande des Areals des Fachbereichs Maschinenbau errichtet und mit Mobiliar und Technik ausgestattet.

Die als Zwischenlösung konzipierte Halle auf der Lichtwiese bietet Platz für rund 550 Studierende, ist ganzjährig benutzbar, autark zu beheizen und mit sanitären Anlagen ausgestattet.

In der Halle werden bis zum Jahr 2020 Lehrveranstaltungen stattfinden – vorwiegend für Studierende der Elektrotechnik, aber auch fachbereichsübergreifende Basis-Vorlesungen in Mathematik. Der Interimsbau ist erforderlich, weil das Hexagon-Gebäude (S3|11) außer Betrieb genommen wurde und nun umfangreich saniert wird. Das Hexagon verfügt über drei Hörsäle (152, 252 und 479 Plätze). Die Sanierungskosten betragen 10,5 Millionen Euro. Die Mittel werden im Rahmen des Programms Hochschulpakt 2020, Phase III, zur Verfügung gestellt. Und es zeichnet sich bereits das nächste Bauprojekt ab: Im nächsten Schritt wird der Hörsaal der Kernphysik mit 112 Plätzen saniert werden. Kosten: rund 1.8 Millionen Euro.

Ob und wie die Halle nach 2020 weiter verwendet wird, ist noch offen. Übrigens: Die TU Darmstadt hat das Bauelemente-Set von der Goethe-Universität Frankfurt übernommen, wo der Bau einst denselben Zweck wie jetzt auf der Lichtwiese erfüllte.

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