Unbeschränkter Zugang zu Informationen

18.10.2018

Unbeschränkter Zugang zu Informationen

Internationale Open-Access-Woche vom 22. bis 25. Oktober

Vom 22. bis 25. Oktober nimmt die Technische Universität Darmstadt mit vier Veranstaltungen an der Internationalen Open-Access-Woche teil. Ziel der Veranstaltungen ist, die Bekanntheit von Open Access zu erhöhen und die Idee des unbeschränkten und kostenfreien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen im Internet weiter zu verbreiten.

Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Bild: Thomas Ott
Open Access bedeutet den unbeschränkten und kostenfreien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet. Bild: Thomas Ott
Professorin Andrea Rapp. Bild: Katrin Binner

Vizepräsidentin Andrea Rapp zur Open-Access-Woche

„Die Open-Access-Idee ist für mich ein guter Anlass, um über die Bedingungen nachzudenken, unter denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Nachwuchs wie etablierte – ihre Forschungsergebnisse und ihr Wissen produzieren, rezipieren, bewerten, erhalten und weitergeben, kurzum wie unser Wissenschafts- und Publikationssystem organisiert ist.

Ein besserer Zugang und noch mehr Transparenz in den Prozessen wird der Forschung und der Gesellschaft starke Impulse geben. Davon profitieren alle: diejenigen, die mit ihrer Forschung besser wahrgenommen werden, wie auch diejenigen, denen der freie Zugang erst erlaubt, an den Erkenntnissen teilzuhaben. Wichtig finde ich, dass diese Transformation die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Disziplinen aufgreift und alle Stakeholder umfasst.“

Open Access – Ein Thema für die TU Darmstadt

Podiumsdiskussion

Bei der Podiumsdiskussion werden allgemeine Rahmenbedingungen, der Stellenwert sowie Fördermöglichkeiten für Open Access im Wissenschaftsbetrieb der TU Darmstadt diskutiert. Es diskutieren die TU-Vizepräsidentin Professorin Andrea Rapp, ULB-Direktor Professor Thomas Stäcker und Professor Josef Wiemeyer, Direktor des Forums interdisziplinäre Forschung.

Zeit: Montag, 22. Oktober, 12:00–13:30 Uhr
Ort: karo 5 Lounge (S1|01), Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt

ORCID – Internationaler Standard für die Autorenidentifikation

Vorteile für Forschende und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung

Referent: Dr. Gernot Deinzer, UB Regensburg

Mit der Open Researcher Contributor Identification lässt sich eine eindeutige elektronische Zuordnung von Autoren zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen gewährleisten. Im Rahmen der Open-Access-Woche 2018 soll es eine erste Einführung geben, in der Vorteile für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Möglichkeiten der praktischen Umsetzung im Alltag besprochen werden.

Zeit: Dienstag, 23. Oktober, 12:00–13:30 Uhr
Ort: Maschinenhaus (S1|05), Raum 22, Magdalenenstraße 12, 64289 Darmstadt

Workshop OpenIng

Open Access in den Ingenieurwissenschaften

Yvonne Kirschner, Nicole Rosenke (ULB), Christian Hoppe, Markus Weber (HDA)

An der TU Darmstadt spielen Ingenieurwissenschaften eine übergeordnete Rolle. Aus diesem Grund wird es im Rahmen des Programms einen Workshop geben, der sich der Bedarfsermittlung und Erforschung des Nutzungsverhaltens dieser Fachgebiete im Zusammenhang mit der Veröffentlichung in Open Access und als Open Educational Resources widmet.

Zeit: Mittwoch, 24. Oktober, 12:00–13:30 Uhr
Ort: Hörsaal- und Medienzentrum (L4|02), Konferenzraum 24, Franziska-Braun-Straße 10, 64287 Darmstadt

Öffentliche Sitzung der AG Open Access Policy

Einen Rahmen für OA an der TU Darmstadt schaffen

Mit dem Ziel der Verabschiedung einer Open Access Policy noch im laufenden Jahr gibt es auf strategischer Ebene Bestrebungen, Open Access zu fördern. Zum aktuellen Stand wird eine öffentliche Sitzung der AG Open Access Policy stattfinden. Die Sitzung wird veranstaltet durch die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA).

Zeit: Donnerstag, 25. Oktober 2018, 13:00–14:30 Uhr
Ort: ULB Stadtmitte (S1|20), Konferenzraum 123, Magdalenenstraße 8, 64289 Darmstadt
Kontakt:

Durchgeführt wird das Programm von der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und der E-Learning-Stelle der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle. Die ULB bietet auf ihren Seiten weitere Informationen zu Open Access an der TU an.

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