Auszeichnung für eine besondere Sitzgelegenheit

11.07.2019

Auszeichnung für eine besondere Sitzgelegenheit

Jana-Marie Lang erhält Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung

Jana-Marie Lang, Auszubildende zur Tischlerin im Dezernat V – Baumanagement und Technischer Betrieb, ist mit dem Preis der TU für besondere Leistungen während der Ausbildung ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde sie für den Entwurf und Bau einer Sitzmöglichkeit, die unter anderem im Kunstforum der TU Verwendung finden wird.

Jana-Marie Lang mit ihren Ausbildern Thorsten Herper (li.) und Markus Ripp (2.v.re.) und TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger (re.). Im Vordergrund die von ihr entworfene und hergestellte Sitzgelegenheit. Bild: Sandra Schröder – © Sandra Schröder
Jana-Marie Lang mit ihren Ausbildern Thorsten Herper (li.) und Markus Ripp (2.v.re.) und TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger (re.). Im Vordergrund die von ihr entworfene und hergestellte Sitzgelegenheit. Bild: Sandra Schröder

Besonders hervorgehoben wurde von der Jury, bestehend aus TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger, der Gleichstellungsbeauftragten, Mitgliedern von Personalrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie der Ausbildungsleitung der TU, dass das ausgezeichnete Projekt von Jana-Marie Lang sehr anspruchsvoll für eine Arbeit im zweiten Lehrjahr gewesen sei und eher einem Gesellenstück entspreche. Die Auszubildende übernahm verschiedenste Arbeitsschritte selbständig und eigenverantwortlich, von der Recherche über das Anfertigen von Skizzen und der Wahl der Materialien bis zur technischen Umsetzung der Sitzgelegenheit und der Projektdokumentation. Das Sitzmöbel sei außergewöhnlich gut und ästhetisch umgesetzt und bis ins Detail durchdacht, so die Jury. Bei der Herstellung spielte außerdem der Nachhaltigkeitsgedanke eine wichtige Rolle: So wurden zum Beispiel nur heimische Hölzer verwendet.

Jana-Maria Lang absolviert seit August 2017 eine Ausbildung zur Tischlerin in der Betriebsgruppe Dach und Fach im Dezernat V – Baumanagement und Technischer Betrieb der TU Darmstadt.

Der Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung ist mit 3.000 Euro dotiert. 1.500 Euro gehen an den Preisträger oder die Preisträgerin, die übrigen 1.500 Euro erhält der Ausbildungsbereich, um es in die Ausbildung zu investieren. Ausgezeichnet werden Leistungen, die als außergewöhnlich anzusehen sind – etwa ein besonders gutes Werkstück oder das Engagement von Auszubildenden im Rahmen der Betreuung von Schüler/innen z.B. bei Praktika, „Jugend forscht“ oder bei Führungen durch den Ausbildungsbereich.

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