Energiesparen in der kalten Jahreszeit

Am Arbeitsplatz wohlfühlen, auch wenn's draußen ungemütlich wird.

18.01.2022

Angesichts immer knapper werdender Ressourcen sowie steigender Energiepreise auf den globalen Märkten spielt Energiesparen eine immer wichtigere Rolle. Ob im Homeoffice oder Zuhause: Mit den folgenden Tipps und Hinweisen ist es eigentlich ganz einfach, etwas für den Klimaschutz und gleichzeitig für den Geldbeutel zu tun. Und mit unserem persönlichen Energiesparen-Selbstcheck finden Sie schnell heraus, ob Sie zu den Vorreitern der Energiewende gehören oder ob Sie sich selbst und der Umwelt vielleicht noch auf die Sprünge helfen können.

Komfort am Arbeitsplatz: Für Licht und ein gutes Raumklima ist hier gesorgt.

Bei der Gestaltung unserer Arbeitsplätze gibt es viele Möglichkeiten, mit Pflanzen und Beleuchtung ein angenehmes Raumklima herzustellen. Grünpflanzen sorgen erwiesenermaßen nicht nur für sauberere Luft und eine bessere Luftfeuchte im Raum, sie steigern auch unser individuelles Wohlbefinden.

Natürliches Tageslicht zu nutzen und so selbst in der dunkleren Jahreshälfte tagsüber auf (zu viel) elektrische Beleuchtung verzichten zu können, macht Sinn. Wird dennoch ein Arbeitslicht benötigt, stellt sich die Frage, welches Leuchtmittel für ausreichend Helligkeit sorgt, aber am wenigsten Strom verbraucht:

Erleuchtung gefällig?

Wussten Sie, dass eine LED mit 7 Watt gegenüber einer Energiesparlampe mit 35 Watt, einer Halogenlampe mit 45 Watt oder gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe mit 60 Watt am meisten Strom – bei gleicher Helligkeit – einspart? Zwar sind LEDs etwas teurer, aber aufgrund Ihrer Lebensdauer von 35.000 – 50.000 Stunden hat man die Kosten innerhalb des ersten Jahres schon wieder eingespart.

Übrigens: LEDs enthalten keine giftigen Chemikalien und können im Gegensatz zu ihren Mitstreiter*innen recycelt werden!

Um den Geldbeutel zu schonen, muss hierzulande niemand frieren – es kommt nur auf die richtige Methode beim Heizen und Lüften an. Wenn die Thermostatventile an den Heizelementen gut eingestellt – Richtwert: 20° C Raumtemperatur – und die Räume zwischendurch stoßgelüftet werden, sind ideale und umweltfreundliche Arbeitsbedingungen gegeben. Laut der Verbraucherzentrale sind zudem 80 % aller Heizungen in Deutschland falsch eingestellt. D.h. auch bei der Anlage selbst lohnt ein Blick auf die Konfiguration. Weitere Tipps für ein gutes Raumklima finden Sie z.B. beim Umweltbundesamt.

Nachgerechnet: Wo liegen Sie mit Ihrem Stromverbrauch?

Können Sie auf Anhieb sagen, wie hoch Ihr monatlicher Stromverbrauch oder Ihre Abschlagsrechnung ist? Und wissen Sie, wie Sie damit im landesweiten Vergleich abschneiden? Über den Stromspiegel können Sie ruckzuck ermitteln, in welcher Stromspiegel-Klasse (A-G) Sie sich bewegen und wo auch für Sie noch Energie-Einsparpotentiale verborgen liegen.

Tipp für den Arbeitsplatz: Selbst mit kleinen Veränderungen lässt sich langfristig Strom sparen, zum Beispiel wenn Sie sich angewöhnen, die Helligkeit des Bildschirms zu reduzieren oder für die Durchsicht von E-Mails oder andere übersichtliche Aufgaben den Zusatzmonitor abzuschalten.

Wissen Sie, was Ihnen gut tut?

Ob Heizkosten sparen oder Stromverbrauch reduzieren – wichtig ist, dass es Ihnen beim Energiesparen gut geht:

Überlegen Sie, welche Rituale Ihnen helfen, nötige Verhaltensänderungen mit einer guten Struktur in Ihren Arbeitstag zu bringen. Verwöhnen Sie sich mit kuscheligen Wollsocken an den Füßen und / oder kleinen Bewegungseinheiten zwischendurch.

Machen Sie Pausen, die Ihnen gut tun und verabreden Sie sich mit Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen auf eine Tasse Tee oder Kaffee (in Zoom oder am Telefon). Denn beides ist wichtig: in beruflichen und privaten Dingen im Austausch zu bleiben.

Innerlich und äußerlich in Bewegung bleiben.

Das Unisportzentrum (USZ) hält viele Kurseinheiten für Sie bereit, damit Sie auch während eines langen Arbeitstages ausreichend Bewegung haben. Dieses kostenfreie Online-Angebot beinhaltet zum Beispiel Trainingseinheiten für eine bessere Rückenmuskulatur und verschiedene Workouts für Beine und Oberkörper.

Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) hat ebenfalls gute Angebote entwickelt, die Ihnen dabei helfen können, Ihr Wohlbefinden zu stärken. Mit der Highlightmethode können Sie beispielsweise üben, anhand Ihrer persönlichen Wahrnehmung positive Impulse zu setzen. Dieses Angebot wurde übrigens ursprünglich für Studierende und Lehrende konzipiert.

Der Energiesparen-Selbstcheck steht Ihnen als Download zur Verfügung. Mithilfe der Fragen können Sie Ihren Arbeitsplatz und Ihr Verhalten überprüfen und herausfinden, wie es um Ihr Umweltbewusstsein in Sachen Energiesparen schon steht: Alles im grünen Bereich oder lässt sich hier und da noch etwas optimieren? Entdecken Sie Ihre Schwachstellen und wo es sich lohnt, Ihre Gewohnheiten noch anzupassen.

zum Energiesparen-Selbstcheck (wird in neuem Tab geöffnet)

Und damit läute ich den Feierabend ein: Den PC runterfahren und die Steckerleiste abschalten. Dann verlasse ich erst mal meinen Arbeitsplatz und genieße es, die nächste Mahlzeit zu planen oder eine große Runde Laufen zu gehen." Ulrike Albrecht, Mitarbeiterin im Büro für Nachhaltigkeit

Energiesparend Wohlfühlen leicht gemacht.

Ein heißer Tee fürs Zoom-Meeting mit den Kolleg*innen.

Im TU-Shop gibt es kuschelige Hoodies, die schön warm halten.

Vitaminhaltige Pausen halten fit und regen den Kreislauf an.

Weitere Infos zum Thema?

Im Nachhaltigkeits-Kompass, dem dynamischen Nachhaltigkeitsbericht der TU Darmstadt, finden Sie weitere spannende Projekte und Aktivitäten an der Universiät.

Passt thematisch dazu im Handlungsfeld Betrieb: Bereiche Ressourcenmanagement und Treibhausgasemissionen