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23.03.2018

Gemeinsam für den Karrieresprung

Auftaktsymposium „Gewinnen, fördern, Impulse setzen“

Die Strategie zur Nachwuchsförderung bekannt machen und ein gemeinsames Verständnis für die Kernelemente der Nachwuchsförderung in den unterschiedlichen Qualifikationsphasen schaffen, das stand im Mittelpunkt des Auftaktsymposiums „Gewinnen, fördern, Impulse setzen“.

Gute Laune beim Auftaktsymposium "Gewinnen, fördern, Impulse setzen". Bild: Dezernat Forschung und Transfer
Gute Laune beim Auftaktsymposium „Gewinnen, fördern, Impulse setzen“. Bild: Dezernat Forschung und Transfer

Das Präsidium hatte zu einer halbtägigen Veranstaltung ins Alte Maschinenhaus der TU Darmstadt geladen. Rund 130 Gäste – Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, Professorinnen und Professoren aus allen Fachbereichen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung und den Serviceeinrichtungen – sind der Einladung gefolgt. Zusammen mit den internationalen Gästen, die momentan an den „Future-Talents“-Postdoc-Career-Days teilnehmen, herrschte eine lebendige, offene und interdisziplinäre Atmosphäre.

Im abgedunkelten Raum, nur beleuchtet in den drei Farben der TU-Nachwuchsförderung, war ein erstes Highlight die Premiere des Imagefilms zur Förderung von Promovierenden, Postdocs und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich auf dem Weg zur Professur befinden. Die Sprungfeder, das Symbol der TU für die Förderung in den drei Qualifikationsphasen, wurde dabei filmisch in Szene gesetzt.

Nach der Begrüßung durch den TU-Präsidenten Professor Hans Jürgen Prömel, der die zentralen Aussagen der Nachwuchsstrategie aufgriff, konnten sich die Gäste auf einem interaktiv gestalteten Marktplatz über die vielfältigen Angebote und Maßnahmen zur Nachwuchsförderung informieren. Während des Marktplatzes stellte sich Prömel einem Speed-Dating: je 60 Sekunden hatte er Zeit, auf Fragen des Publikums zu antworten. Schnell wurde klar, wie sehr das Thema (Karriere-)Förderung von Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs und Personen, die kurz vor einer Berufung stehen, brennt. Einige Aspekte wurden in der abendlichen Podiumsdiskussion aufgegriffen und detaillierter besprochen.

Unterschiedliche Perspektiven

Auf dem Podium versammelten sich um die Moderatorin Marion Schmidt Expertinnen und Experten für die Nachwuchsförderung, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Mirjam Müller und Elke Karrenberg stellten ihre Sicht als Personalentwicklerinnen und Karriere-Coaches an zwei Universitäten auf die individuelle Karriereförderung und Beratung vor. Ergänzend dazu steuerte Sabine Mönkemöller von der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Perspektive einer Förderorganisation auf das Thema bei. Dr.-Ing. Gunther Kegel erläuterte als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens und Präsident des VDE die Sicht der Industrie als potenzieller Arbeitgeber für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der TU-Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Ralph Bruder, komplettierte das Podium und ordnete die Nachwuchsförderung der TU Darmstadt in die Debatte ein. Im Ergebnis waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass Universitäten dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine ausgewogene Karriereförderung und -beratung anbieten sollten, ohne die Eigenverantwortung der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu untergraben. Dabei nehmen die Professorinnen und Professoren als Mentorinnen und Mentoren eine zentrale Rolle ein, gerade wenn es um den Weg zur Professur geht.

Die Veranstaltung bildete den würdigen Rahmen zur Begrüßung der internationalen Gäste der Postdoc Career Days und zur Ehrung von ausgezeichneten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in den vergangenen Monaten wissenschaftliche Preise gewinnen oder sich in kompetitiven Wettbewerben um Nachwuchsgruppenleitungen oder Assistenzprofessuren durchsetzen konnten.

Zum Ausklang des gelungenen Tages gingen die Gespräche zur Nachwuchsstrategie bei einem Get-together rege weiter und erste Impulse zur Schaffung neuer, auch fachspezifischer Maßnahmen wurden gegeben.

Koordiniert und organisiert wurde die Veranstaltung durch das Referat Forschungsförderung im Dezernat Forschung und Transfer sowie durch Ingenium, die Dachorganisation für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

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