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25.05.2018

Sanierung der Großküche Mensa Lichtwiese

Bis voraussichtlich Herbst diesen Jahres müssen die Besucherinnen und Besucher der Mensa auf dem Campus Lichtwiese längere Wartezeiten und ein eingeschränktes Angebot an Speisen einkalkulieren: Grund ist die umfangreiche Sanierung des Fußbodens in der Mensaküche, die erheblich länger dauert als geplant.

Essensausgabe Mensa Campus Lichtwiese. Bild: Andreas Arnold
Essensausgabe in der Mensa Campus Lichtwiese. Bild: Andreas Arnold

Was ursprünglich als routinemäßige Mängelbeseitigung beauftragt war, hat sich als komplexe Sanierungsmaßnahme entpuppt und verlangt starke Nerven von allen Beteiligten: Im Herbst 2017 sollte die Oberflächenbeschichtung des Küchenfußbodens in der Mensa Lichtwiese entfernt und durch einen neuen Belag ersetzt werden. Die komplette Kücheneinrichtung wurde hierfür demontiert und provisorisch im Obergeschoss eingelagert.

Doch die Bauarbeiter entdeckten nach dem Öffnen der Fußbodenkonstruktion zahlreiche durchfeuchtete Stellen. Ein hinzugezogenes Sachverständigenbüro und ein Jurist befassten sich mit der Schadensursache und Haftungsfragen. Offensichtlich war beim ursprünglichen Einbau die Rohrabdichtung mangelhaft ausgeführt worden. So mussten Estrich und Konstruktionsaufbau, sämtliche Wasserabläufe und Rinnen Ende 2017 ausgebaut werden.

Doch damit nicht genug: Die Rohdecke wies weitere Schäden auf – erneut eine Angelegenheit für eine „gesicherte Beweisaufnahme“. Das Studierendenwerk und das TU-Baudezernat haben sich deshalb entschieden, auf die Fußbodenbeschichtung zu verzichten und stattdessen Bodenfliesen verlegen zu lassen.

Derzeit läuft die Abstimmung mit dem Sachverständigenbüro. Dipl.-Ing. Architekt Edgar Dingeldein, Leiter des Dezernats V – Baumanagement und Technischer Betrieb der TU Darmstadt, erklärt dazu: „Wir haben mit Hochdruck die Planung geändert und achten auf zügige Ausführung der Arbeiten. Wir streben an, dass die Großküche im Herbst wieder voll funktionsfähig ist.“

Ulrike Laux, Geschäftsführerin des Studierendenwerks betont: „Die Situation belastet sowohl die Mensa-Besucherinnen und -Besucher als auch unsere Beschäftigten. Ich nehme auf beiden Seiten viel Geduld und das Bestreben wahr, aus den Umständen das Beste zu machen. Obwohl es zu Wartezeiten kommt und das Angebot kleiner ausfällt als gewohnt, wird die Mensa weiterhin gut besucht und arbeitet unser Service-Personal mit vollem Einsatz. Allen Betroffenen sage ich dafür herzlichen Dank.“

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