Konstruktive Bestandsaufnahme zum Fachbereich Architektur

15.11.2018

Konstruktive Bestandsaufnahme zum Fachbereich Architektur

TU-Präsident Hans Jürgen Prömel spricht mit Architektur-Studierenden

TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel hat in einem Gespräch mit rund 25 Studierenden des Fachbereichs Architektur die von den Studierenden als kritisch beschriebene Situation in Studium und Lehre erörtert. Der rund eineinhalb Stunden dauernde Austausch im Senatssaal verlief in sachlicher und konstruktiver Atmosphäre.

Außenaufnahme des Gebäudes des Fachbereichs Architektur. Bild: Thomas Ott
Gebäude des Fachbereichs Architektur. Bild: Thomas Ott

In dem Gespräch ging es teils sehr konkret um aus studentischer Sicht unbefriedigende Studienbedingungen, Stellenausstattung und Betreuungsintensität, aber auch um den dringenden Sanierungsbedarf des Architektur-Gebäudes. Anfang November hatten die Studierenden eine Woche lang ihren Protest artikuliert, alternative Lehrveranstaltungen und einen Demonstrationszug organisiert.

Präsident Prömel erläuterte während des Treffens, dass das Präsidium bereits seit längerem intensive Gespräche mit dem Dekanat führt, wie der Fachbereich sich in Lehre und Forschung dynamisch und profiliert weiterentwickeln kann. Der Präsident verwies auf die Autonomie und Eigenverantwortung aller TU-Fachbereiche für die Verwendung ihrer dezentralen Budgets. Sämtliche Fachbereiche erhalten ihren jährlichen Etat auf Basis einheitlicher Regeln. Dieses parametergestützte Mittelverteilungsmodell ist Ergebnis einer seit Jahren einvernehmlich akzeptierten Vereinbarung zwischen Fachbereichen und Universitätsleitung.

Dass das Architektur-Gebäude sanierungsbedürftig ist, ist nach Meinung von Präsident Prömel unbestritten. Mit dem Fachbereich, so der Präsident, wurde Einigkeit darüber erzielt, abschnittsweise und bei laufendem Betrieb zu sanieren. Aktuell stehen mehr als vier Millionen Euro für Baumaßnahmen bereit.

Präsident Prömel sagte zu, die Studierenden zeitnah über die weitere bauliche Planung zu informieren. Außerdem lud er sie zu Folgegesprächen ein, um die aktuelle Diskussion über eine Zielvereinbarung mit dem Fachbereich Architektur zu begleiten.

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