Annullierung von Drittversuchen

in den Semestern unter Corona-Bedingungen

Ein Nichtbestehen von Drittprüfungen des SoSe 2020, WiSe 2020/21, SoSe 2021 und WiSe 2021/22 bleibt folgenlos. Diese nicht bestandene Drittprüfungen werden annulliert.

Zur 2. Wiederholung gehört auch die mEP (mündliche Ergänzungsprüfung).
Die Prüflinge haben es selbst in der Hand, ob sie nach dem schriftlichen Teil noch eine mEP beantragen oder die Frist verstreichen lassen und die Annullierung der Drittprüfung nutzen.

Praktisch bedeutet es, dass die Studienbüros in diesen Semestern keine Nichtbesteherbescheide wegen Versagen in der Drittprüfung verschicken.

FAQ Annullierung Drittversuche

Formal gilt der Beschluss ab Veröffentlichung der Änderung der APB in der Satzungsbeilage am 01.10.2020. Der Beschluss wirkt aber zurück auf alle Drittprüfungen im SoSe 2020. Er gilt jedoch nur für die nach Studien- und Prüfungsplan auf das Sommersemester 2020 fallenden Prüfungen. Also nicht für die verschobenen Prüfungen aus dem Wintersemester 2019/20.

Die Regelung gilt für Drittprüfungen des SoSe 2020, WiSe 2020/21, SoSe 2021 und WiSe 2021/22.

Nein, von dem Beschluss sind lediglich die Drittprüfungen des Sose 2020, WiSe 2020/21 und SoSe 2021 gedeckt.

Nein, das sind Prüfungen, die nicht im Rahmen des Curriculum eines Studiengangs erbracht werden. Hierfür gilt die Regelung nicht.

Wer schon einen Bescheid erhalten hat, kann beim Studienbüro einen formlosen Antrag auf Widerruf des Bescheides stellen. Das ist auch noch nach Ablauf der Widerspruchsfrist möglich.

Wir empfehlen, schnell zu reagieren. Es ist aber bis zum 17. 09.2021 möglich beim Studienbüro einen Antrag auf Widerruf eines Bescheides zu stellen. Das ist auch noch nach Ablauf der Widerspruchsfrist möglich.

Zur Drittprüfung gehört auch die mEP. Sie haben es selbst in der Hand, ob Sie nach dem schriftlichen Teil noch eine mEP beantragen oder die Antragsfrist verstreichen lassen und die Annullierung des 2. Wiederholungsversuchs nutzen.

Wird die mEP angemeldet und bestanden, ist keine Annullierung mehr möglich (und auch nicht erforderlich). Die Prüfung ist mit „ausreichend“ bestanden.

In diesem Fall gilt die gesamte Drittprüfung und damit auch die mEP als nicht unternommen.

Wenn die mEP genutzt (also angemeldet und abgelegt) wurde, ist diese in dem Studiengang verbraucht. Die Neuregelung bezieht sich nur auf das Annullieren von nicht bestandenen Drittprüfungen.

Ja, die Regelung gilt auch bei Nichtantritt einer Drittprüfung.

Es gibt keine allgemeine Verpflichtung auf eine Wiederholung im folgenden Semester. Aber es können solche Regelungen in den jeweiligen Ordnungen des Studiengangs stehen.

Die Regelung gilt für Drittversuche in allen Prüfungsformen mit Ausnahme von Abschlussarbeiten (dort gibt es nur eine Wiederholung). Sie gilt nicht für Studienleistungen, für die es i.d.R. keine Begrenzung der Wiederholungen gibt.

Nein. Die Regelung gilt nur für die zweite Wiederholung (Drittprüfung). Bei Abschlussarbeiten gibt es nur eine Wiederholung.

Ja, aber nur für Prüfungen an der TU Darmstadt. Sie gilt nicht für das Staatsexamen.

Genauso ist es. Ausgenommen sind nur die Fälle einer Sanktionsfünf nach §38 wegen Täuschung und bei Ordnungsverstößen.

Bei der Semesterzählung für die Exmatrikulation der Studierenden, die vier Semester keine Leistungen erbracht haben, werden die Covid-19-Semester nicht mitgerechnet.

Die rechtliche Einordnung und das Verfahren im Zusammenhang mit der Zweitwiederholung (z.B. Beratung, Zwei-Prüfer-Prinzip) bleibt unverändert.

Ja, die Annullierung kann im Zeitraum zwischen SoSe 2020 und WiSe 2021/22 für das mehrfache Nichtbestehen einer Drittprüfung angewendet werden.