Was passiert während einem Verbindungsabbruch während einer Fernprüfung?

Bei technischen Problemen sollen die Studierenden zunächst die Prüfenden kontaktieren.

Laut dem hessischen Fernprüfungsgesetz (§ 5 FernPrüfDV HE) wird die Fernprüfung, falls technisch nicht durchführbar, im jeweiligen Stadium beendet und die Prüfungsleistung nicht gewertet. Dies gilt nicht, wenn Studierende die Störung vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt haben.

Ist die Bild- oder Tonübertragung bei einer mündlichen oder praktischen Fernprüfung vorübergehend gestört, wird die Fernprüfung nach Behebung der Störung fortgesetzt. Dauert die technische Störung an, so dass die mündliche oder praktische Fernprüfung nicht ordnungsmäßig fortgeführt werden kann, wird die Fernprüfung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. Tritt die technische Störung auf, nachdem bereits ein wesentlicher Teil der Prüfungsleistung erbracht wurde, kann die mündliche Prüfung fernmündlich ohne Verwendung eines Videokonferenzsystems fortgesetzt und beendet werden.