Mündliche Prüfungen

Mündliche Prüfungen in Präsenz sind seit dem 01.06.2021 wieder möglich.

Es wird jedoch nach wie vor empfohlen, im Einvernehmen mit den Prüflingen die Prüfungen als Videokonferenz durchzuführen.

Mündliche Prüfung per Videokonferenz

Es gelten die Regeln der Hess. FernPrüfDV. Die Rücktrittsregel gilt wie bei Klausuren.

Folgende Rahmenbedingungen müssen bei digitalen Prüfungen erfüllt werden:

Sowohl Sie als auch der jeweilige Prüfer bzw. die Prüferin müssen einvernehmlich dem gewählten digitalen Format zustimmen. Bei einer videogestützten Prüfung müssen Sie im Live-Bild zu sehen sein und ein Ausweisdokument und den Studierendenausweis vorzeigen. An der Konferenz nehmen alle Prüferinnen und Prüfer, gegebenenfalls Beisitzende sowie die Person, die das Protokoll in schriftlicher Form führt, teil. Zu Beginn der Prüfung müssen Sie zusichern, dass Sie alleine im Raum sind und keine Hilfsmittel zur Verfügung haben.

Nach Abschluss des Prüfungstermins wird Ihnen das Ergebnis und die Note in der Videokonferenz mündlich mitgeteilt. Das Ergebnis wird zusätzlich in TUCaN veröffentlicht. Falls die Verbindung aus technischen Gründen unterbrochen wird, gilt die Prüfung als „nicht stattgefunden“.

Ergänzende Punkte

  • Screenshots (falls z.B. Herleitungen vom Prüfling selbst erstellt werden müssen)
    • Prüfling präsentiert Notizen in der Kamera
    • Prüfer_in kann davon einen Screenshot erstellen
    • Ergänzend: Prüfling erstellt Scan seiner Notizen und sendet diesen an die Prüfer
  • Abbruch der mündlichen Prüfung
    • Abbruch bei technischen Problemen
      Bei technischen Problemen kann die Prüfung vom Prüfenden abgebrochen werden. Dieses zählt dann nicht als Fehlversuch. Der Abbruch ist zu protokollieren.
    • Abbruch bei Täuschungsversuch
      Falls ein Täuschungsversuch festgestellt wird, ist dieser zu protokollieren. Der/die Prüfer_in entscheidet nach seinem/ihrem Ermessen in Abhängigkeit der Schwere des Täuschungsversuches, ob die Prüfung abgebrochen wird.
  • Lehramt-Studierende
    Für alle Lehramt-Studierenden in Hessen sind die mündlichen Prüfungen im Rahmen der Ersten Staatsprüfungen bis auf weiteres ausgesetzt. Dies hat die Hessische Lehrkräfteakademie mitgeteilt. Weiterführende Informationen für Lehramts-Studierende sind auf der Webseite des Zentrums für Lehrerbildung zu finden.

Mündliche Prüfungen in Präsenz

Für die mündlichen Prüfungen in Präsenz gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Mündliche Prüfungen sind in Präsenz für Prüflinge und Prüfende zugelassen. Zuhörer_innen können über Videokonferenzsysteme beteiligt werden.
  • Es gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aller Teilnehmenden.
  • Die Wiederzulassung beinhaltet auch Promotionsprüfungen einschließlich der Möglichkeit, externe Mitglieder der Prüfungskommission elektronisch teilnehmen zu lassen. Für alle Ereignisse gelten die Maßgaben des Hygienekonzepts, die von den Prüfenden zu gewährleisten sind.
  • Ein Zugang für Studierende als Zuhörer_innen (§22 (3) APB) ist nur virtuell möglich.

Öffentlichkeit bei mündlichen Prüfungen in Promotionsverfahren:

Soweit Personen als Zuschauer_innen teilnehmen möchten, werden diese online über Videokonferenzsysteme zugeschaltet. Keine Teilnahme von Zuschauer_innen in Präsenz.