Wechsel der Prüfungsform

Neuregelung

Im WiSe 2020/21, SoSe 2021 und WiSe 2021/22 kann die Prüfungsform durch die Lehrenden geändert werden.

Die laufenden Prüfungen werden nach den bisherigen Regelungen fortgesetzt.

Um die Präsenz von Studierenden (und Aufsichtspersonal) weiter reduzieren zu können, gelten für das WiSe 2020/21, SoSe 2021 und WiSe 2021/22 Sonderregelungen. Folgende Änderungen können von den Lehrenden vorgenommen werden:

Die Prüfungsform kann von Klausuren zu Hausarbeiten, mündlichen Fernprüfungen (nach Regeln der Hess. FernPrüfDV), oder Open-Book Klausuren geändert werden. Dies legen die Prüfenden fest. Die Änderung gilt für alle Prüflinge, die zu der Klausur angemeldet sind.

Grundsätzlich bleibt es bei den Rücktrittregeln. Die Anzahl der Prüfungsversuche bleibt gleich, in Hinblick z.B. auf die mEP.

  • Die Prüflinge werden durch die Modulverantwortlichen/Prüfenden informiert, dass anstelle schriftlicher Prüfung die Hausarbeit angeboten wird.
  • Die Aufgabenstellung der Hausarbeit wird elektronisch übermittelt. Dies kann z.B. über einen Moodle-Kurs oder eine Systemnachricht erfolgen.
  • Die Bearbeitungszeit unterscheidet sich von der schriftlichen Aufsichtsarbeit (Klausur) und wird in der Aufgabenstellung festgelegt.
  • Die Anzahl der Prüfungsversuche bleibt gleich; d.h. die Hausarbeit zählt genauso als Prüfungsversuch. Eine mEP findet nach den üblichen Regeln statt.
  • Es wird keine parallele termingleiche Präsenzprüfung angeboten.
  • Es gelten die Rücktrittsregeln.
  • Die Prüflinge werden durch die Modulverantwortlichen/Prüfenden informiert, ob zusätzlich zur schriftlichen Prüfung die mündliche Fernprüfung als Alternative angeboten wird. Falls beide Prüfungsformen angeboten werden, werden die Prüflinge darüber informiert, dass sie zwischen den Prüfungsformen schriftliche Prüfung und mündliche Fernprüfung wählen können.
  • Für die Prüfungen muss die Festlegung vor Ablauf der für die jeweilige Präsenzprüfung geltenden Anmeldefrist erfolgen.
  • Die Prüflinge müssen über
    • 1. die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten, insbesondere den Verarbeitungszweck, die Löschungsfristen und die Betroffenenrechte,
    • 2. die technischen Anforderungen an die einzusetzenden Kommunikationseinrichtungen, die für eine ordnungsgemäße Durchführung der Fernprüfung erfüllt sein müssen, sowie
    • 3. die organisatorischen Bedingungen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Fernprüfung informiert werden.
  • Die schriftliche Präsenzprüfung und die mündliche Fernprüfung sollen terminlich so eng aneinander liegen, wie möglich.
  • Die Teilnahme an der mündlichen Fernprüfung ist nur mit Einwilligung des Prüflings möglich.
  • Prüflinge, die nicht an der Fernprüfung teilnehmen möchten, müssen an der schriftlichen Prüfung teilnehmen. Es gelten die Rücktrittsregeln.
  • Mündliche Fernprüfung zählen wie die schriftliche Prüfungen. Das heißt, im Falle einer Teilnahme und eines Nicht-Bestehens findet eine mEP nach den allgemeinen Regeln statt.
  • Studierende müssen sich vor Beginn der elektronischen Fernprüfung durch einen gültigen Lichtbildausweis identifizieren.
  • Eine Einwilligung der Prüflinge, die an der mündlichen Fernprüfung teilnehmen wollen, ist einzuholen. Diese kann mündlich erfolgen und ist dann im Prüfungsprotokoll zu vermerken.
  • Die Prüflinge werden durch die Modulverantwortlichen /Prüfenden informiert, dass anstelle einer schriftlichen Prüfung die Open-Book-Klausur angeboten wird.
  • Die Aufgabenstellung der Open-Book-Klausur wird elektronisch übermittelt. Dies kann z.B. über einen Moodle-Kurs oder eine Systemnachricht erfolgen.
  • Die Bearbeitungszeit unterscheidet sich von der schriftlichen Aufsichtsarbeit (Klausur) und wird in der Aufgabenstellung festgelegt. In der Aufgabenstellung wird festgelegt, bis wann die Abgabe der Lösungen erfolgt sein muss.
  • Die Anzahl der Prüfungsversuche bleibt gleich; d.h. die Open-Book-Klausur zählt genauso als Prüfungsversuch. Eine mEP findet nach den üblichen Regeln statt.
  • Es wird keine parallele termingleiche Präsenzprüfung angeboten.
  • Angemeldete Prüflingen können nach den bisherigen Covid-Regelungen bis zur Ausgabe der Open-Book-Klausur zurücktreten. Nach Ausgabe der Open-Book-Klausur wird eine Nichtteilnahme an der Open-Book-Klausur wie ein Nichterscheinen gewertet (nicht ausreichend wegen Nichterscheinen, keine mündliche Ergänzungsprüfung!).
  • Die Dauer der Bearbeitung und die Art der Abgabe wird vorab schriftlich als Teil des Aufgabentextes festgelegt. Die Prüfungsdauer und die Abgabefrist werden von den jeweiligen Prüfenden festgelegt. Die Bearbeitungszeit kann von der in der Ordnung des Studiengangs festgelegten Dauer der Klausur abweichen. Auf die Vergleichbarkeit des Prüfungsumfangs zum in der Ordnung festgelegten Prüfungsumfang ist zu achten.
  • Die Bearbeitung erfolgt unbeaufsichtigt auf einem nicht von der Technischen Universität Darmstadt bereit gestellten PC außerhalb des Universitätsgeländes.
  • Hilfsmittel sind grundsätzlich erlaubt (Open Book).
  • Open-Book-Klausuren können als Prüfungen mit offenen Fragen, bei denen Argumentationen im Fokus stehen, oder als Prüfungen mit randomisierten Multiple-Choice-Fragen bzw. als Kombination davon stattfinden.
  • Für dieses Prüfungsformat ist von den Studierenden eine Erklärung gem. § 22 Abs. 7 APB abzugeben.Fehlt die Erklärung, wird dies prüfungsrechtlich als Ordnungswidrigkeit nach § 38 Abs. 2 APB gewertet.
    Es wird empfohlen, die Erklärung als Text direkt in die Klausur zu integrieren, dann ist keine Unterschrift notwendig. Wenn die Erklärung als eigenständiges Dokument verwendet wird, muss die Erklärung vom Prüfling unterschrieben und mit der Klausur digital abgegeben werden.
    Für Klausuren, die über Moodle bereit gestellt werden, können Sie hier ein Best-Practice-Beispiel einsehen (vielen Dank an Felix Berger vom FB 13). Darin ist die Erklärung zur Bestätigung direkt in die Moodle-Konfiguration integriert . Es wird empfohlen, im Vorfeld der Klausur mit den Studierenden die Checkboxen zu besprechen, damit sie im Rahmen der Prüfung keine Hürden darstellen.
    Eingesendete Arbeiten können durch Plagiats – Checker geprüft werden