Drittmittel für Internationalisierungsprojekte

Die TU Darmstadt hat in ihrer Internationalisierungsstrategie strategische Ziele zur Stärkung ihrer internationalen Ausrichtung formuliert. Für die Finanzierung von Projekten, die zu einer solchen Stärkung beitragen, existiert eine Reihe von Fördermöglichkeiten. Diese werden hier nach Geldgebern getrennt aufgeführt.

Das EU-Programm Erasmus+ bietet weitreichende Möglichkeiten für institutionellen Austausch zwischen Universitäten in Europa und weltweit. In verschiedenen Programmlinien können Partnerschaften und Kooperationsprojekte gefördert werden.

Es existieren unter anderem folgende Programmlinien:

  • Erasmus+ Cooperation Partnerships
  • Allianzen für Innovation
  • Kapazitätsaufbauprojekte
  • Erasmus Mundus Joint Master
  • Jean Monnet-Aktionen

Die NA DAAD ist die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Programm Erasmus+ und seiner Vorgängerprogramme. Sie informiert und unterstützt zu den verschiedenen Erasmus+-Förderungen von Hochschulkooperationen:

Möglichkeiten der Projektförderung

Unterstützung bei Beantragung und Durchführung von Erasmus+-Kooperationsprojekten an der TU

Das Referat Internationale Beziehungen und Mobilität (VIII C) ist stetiger Ansprechpartner für die Fachbereiche zur Teilnahme an und Durchführung von Erasmus+-Kooperationsprojekten. Das EU for You! Team der Forschungsförderung (VI A) und Forschungsadministration (VI B) ist zuständig für die Vertragsprüfung, Vergabe der Projektkonten und die formale Finanzprüfung.

Die aktuelle Programmgeneration Erasmus+ hat eine Laufzeit von 2021 bis 2027 und vereinigt alle EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf europäischer und internationaler Ebene.

Erasmus+ im Hochschulbereich fördert dabei Studierende, Hochschulen, Hochschulpersonal und Partner aus dem nicht akademischen Bereich. Erasmus+ soll dabei die Ziele der europäischen Bildungsagenden unterstützen, die Modernisierung, Internationalisierung und qualitative Verbesserung des Hochschulbereichs in Europa voranzubringen, die internationalen Kompetenzen, die persönliche Entwicklung und Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden stärken, die Attraktivität der EU als Studien- und Wissenschaftsstandort steigern und zur nachhaltigen Entwicklung der Hochschulbildung in Drittländern beitragen. Schließlich soll das Programm auch helfen, mehr bildungsbereichsübergreifende Brücken zu schlagen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungssektoren zu intensivieren.

Zur Verwirklichung dieser Ziele und um die Zusammenarbeit von Hochschulen zu stärken bietet Erasmus+, neben Studierenden- und Personalmobilität, verschiedene Instrumente und Programmlinien an, mit denen auch Partnerschaften und Kooperationsprojekte gefördert werden können.

UrbanSCOPE Urban Sustainable Mobility in focus: student education, community involvement and participative plannung Fachbereich Architektur
ARSC Augmented Reality for Stone Cladding Safe Assembling Operation Fachbereich Bauingenieurwesen
CLOEMC V Commun Learning Outcomes for European Managers in Construction, Part V Fachbereich Bauingenieurwesen
Geo3EN Geothermal Energy European Education Network Fachbereich Material- und Geowissenschaften
InCOMM InComm – Feel at Home Dezernat Internationales
Unite! University Network for Innovation, Technology and Engineering Dezernat Internationales
Expertise at School EU Expertise at School Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften
setAR Safe Earthworks Training with the use of Augmented Reality Fachbereich Bauingenieurwesen

Erasmus+ Programm- und Partnerländer

Erasmus+ bietet mittlerweile die Möglichkeit nicht nur in Europa, sondern auch weltweit, Auslandserfahrung zu sammeln.

Das Förderprogramm für Hochschulen des DAAD umfasst eine Vielzahl von Projektförderungen, die die Zusammenarbeit deutscher Universitäten sowohl mit europäischen als auch außereuropäischen Partnern voranbringen sollen.

Es existieren unter anderem folgende Programme:

  • PPP Joint Research (Bilateral Collaboration)
  • SDG-Partnerschaften
  • PROMOS – Programm zu Steigerung der Mobilität von Studierenden deutscher Hochschulen
  • STIBET I, II & III
  • Ostpartnerschaften
  • Ost-West-Dialog. Akademischer Austausch und wissenschaftliche Kooperation für Sicherheit, Zusammenarbeit, und zivilgesellschaftliche Entwicklung in Europa
  • Sommerschulen
  • KOSPIE – Kombinierte Studien- und Praxisaufenthalte für Ingenieure aus Entwicklungsländern
  • IVAC – International Virtual Academic Collaboration
  • Integra – Integration von Flüchtlingen ins Fachstudium
  • ISAP – Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften
  • Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss
  • Fact Finding Missions

Möglichkeiten der Projektförderung

Die regulären Ausschreibungstermine sind Anfang April, Mitte Juni und Anfang Oktober.

Unterstützung bei Beantragung und Durchführung von DAAD-Projektförderungen an der TU

Das Referat Internationale Beziehungen und Mobilität (VIII C) ist stetiger Ansprechpartner für die Fachbereiche zur Teilnahme an und Durchführung von DAAD-Projektförderungen.

Der DAAD ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftler*innen. Im Jahr 2020 hat der DAAD (inklusive der EU-Programme) mehr als 111.000 Deutsche und Ausländer*innen rund um den Globus gefördert. Außerdem trägt der DAAD zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen bei, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau ihrer Bildungssysteme und fördert die Germanistik und die deutsche Sprache im Ausland. Die strategischen Ziele für die kommenden Jahre sind in der Strategie 2025 nachzulesen.

Europäische Hochschulnetzwerke (EUN) Nationale Initiative Unite!
Sommerschulen in Deutschland 2021 INSPIRED INSPIRED | TU Darmstadt
IVAC 2021–2022 Transatlantic Architectural Discourse – Comparative Urbanism
KOSPIE Indien 2021–2022

Neben der EU und dem DAAD gibt es noch einige weitere Einrichtungen, die Gelder für Internationalisierungsprojekte zur Verfügung stellen.