Gemäß Arbeitsschutzgesetz und der DGUV-Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ müssen alle Mitarbeiter regelmäßig unterwiesen werden.

Unterweisungen müssen vor Aufnahme der Tätigkeit (Erstunterweisung), bei Änderungen von Arbeitsverfahren oder eingesetzten Stoffen sowie in regelmäßigen Abständen (mindestens einmal jährlich) als Wiederholungsunterweisung erfolgen. Die Verantwortung für die Durchführung der Unterweisung liegt bei der jeweiligen vorgesetzten Person. Diese hat jedoch die Möglichkeit, die Sicherheitsreferenten, die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Betriebsärzte zur Unterstützung hinzuzuziehen.

Mögliche Themen der Unterweisung können beispielsweise die Entsorgung gefährlicher Abfälle, Umgang mit Gefahrstoffen, die Bedienung von Maschinen, Ergonomie an Bildschirmarbeitsplätzen oder Unfallmeldeverfahren sein.

Für die Studierenden, die an Praktikums-/Laborversuchen teilnehmen oder im Rahmen ihrer Studien-/Diplomarbeiten gefährliche Tätigkeiten durchführen, sind die Unterweisungen durch die Leiter der Labore bzw. die Betreuer durchzuführen.

Die durchgeführten arbeitsplatzbezogenen Unterweisungen sind mündlich (oder in elektronischer Form) und arbeitsplatzbezogen durchzuführen. Der Inhalt der durchgeführten Unterweisungen ist zu dokumentieren und die Teilnahme mittels Unterschrift der teilnehmenden Personen zu quittieren.