xchange-Preis 2026

Die TU Darmstadt würdigt im Bereich Wissens- und Technologietransfer herausragende Leistungen und etablierte 2025 erstmals den xchange-Preis. Die Auszeichnung soll die strategische Bedeutung von xchange als dritte Leistungsdimension der TU neben Forschung und Lehre unterstreichen und exzellente Transferaktivitäten sichtbar machen.

Die TU Darmstadt vergibt in 2026 zum zweiten Mal den xchange-Preis, um herausragende Leistungen im Bereich Wissens- und Technologietransfer zu würdigen. Der Preis soll die Bedeutung von xchange als dritte Leistungsdimension neben Forschung und Lehre hervorheben und exzellente xchange-Aktivitäten an der TU Darmstadt sichtbar machen.

Mit dem Preis werden TU-Wissenschaftler:innen ausgezeichnet, die sich durch außergewöhnliches Engagement in den Bereichen Technologietransfer und Gründungsaktivitäten sowie im Bereich Wissenstransfer bzw. Wissenschaftskommunikation in Politik, Zivilgesellschaft und Kultur verdient gemacht haben. Ziel der Preisvergabe ist es, den xchange-Gedanken an der TU Darmstadt weiter zu stärken und vorbildliche xchange-Initiativen/-Formate zu honorieren.

Der xchange-Preis kann sowohl an Einzelpersonen oder Personengruppen an der TU Darmstadt vergeben werden. Die vorgeschlagenen Aktivitäten müssen einen klaren Bezug zu xchange aufweisen und sich durch eine besondere Wirksamkeit und Vorbildfunktion im Bereich Transfer auszeichnen.

Der xchange-Preis wird in zwei Kategorien vergeben.

I. xchange-Preis für herausragende Leistungen im Bereich Technologietransfer und Gründungsaktivitäten

  • Würdigung von Einzelpersonen oder Teams, die durch besondere Initiativen und Engagement die Entwicklung von Start-ups (z.B. Unterstützung von Gründerteams) an der TU Darmstadt fördern bzw. den Technologietransfer (z.B. Zusammenarbeit mit wirtschaftlichen Akteur:innen, insbesondere in der gemeinsamen Gestaltung von xchange-Formaten) an der TU Darmstadt aktiv vorantreiben. Nicht gefördert werden einzelne Start-ups.
  • Die Vergabekriterien sind (soweit anwendbar) u.a. der Innovationsgrad und die Originalität der Initiative, die Umsetzbarkeit, Modellhaftigkeit und die Skalierbarkeit der Initiative, Netzwerkeffekte der Initiative, die Dauer und der Umfang des Engagements sowie die Wirksamkeit des Engagements.

II. xchange-Preis für herausragende Leistungen im Bereich Wissenstransfer bzw. Wissenschaftskommunikation in Politik, Zivilgesellschaft und Kultur

  • Auszeichnung besonders wirkungsvoller Aktivitäten/Formate zur Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in nicht-akademische Bereiche. Dabei steht vor allem der bi-/multidirektionale Dialog im Fokus.
  • Die Vergabekriterien sind (soweit anwendbar) u.a. die Neuartigkeit und die Kreativität, die Dialogorientierung bzw. Partizipationsaspekte, die Verständlichkeit und die Zugänglichkeit, die Reichweite/Sichtbarkeit, die Wirksamkeit bzw. der Impact sowie die Verstetigung/Langzeitwirkung.

Der Preis ist je Kategorie mit 5.000€ dotiert. Das Preisgeld wird an das/die Fachgebiet/e der Preisträger:innen ausgezahlt und soll für zukünftige xchange-Aktivitäten eingesetzt werden.

Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der TU Darmstadt. Selbstbewerbungen sind möglich. Die Bewerbung ist mittels betreffenden Antragsformulars einzureichen. Einreichungen sind bis zum 16. August 2026 an das zu senden.

Die Vergabe des xchange-Preises erfolgt durch eine Jury aus internen und externen Expert:innen, die die Einreichungen anhand der genannten Vergabekriterien bewerten. Als Grundlage für die Bewertung dienen die Angaben aus dem Antragsformular. Bei unzureichender Bewerbungslage behält sich die Jury vor, in einem Jahr auch keinen xchange-Preis zu vergeben. Die Auswahl erfolgt im September 2026, die Preisträger:innen werden anschließend zeitnah informiert.

Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2026 im Rahmen des InnoDay der TU Darmstadt im darmstadtium statt.

Mai 2026:

Die Ausschreibung wird veröffentlicht und Einreichungen sind bis zum 16. August 2026 an das möglich.

September 2026:

Jurysitzung zur Auswahl der Preisträger:innen.

29. Oktober 2026:

Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2026 im Rahmen des InnoDay der TU Darmstadt im darmstadtium statt.

Die diesjährigen Preisträger:innen des xchange-Preises: Dirk Balfanz, Markus Lederer, Johanna Berger, Nina Janich, Sonja Daum, Melanie Mikosch-Wersching und Stephan Rinderknecht (v.l.) mit Vizepräsident Thomas Walther (2.v.r.).
Die diesjährigen Preisträger:innen des xchange-Preises: Dirk Balfanz, Markus Lederer, Johanna Berger, Nina Janich, Sonja Daum, Melanie Mikosch-Wersching und Stephan Rinderknecht (v.l.) mit Vizepräsident Thomas Walther (2.v.r.).

Die TU Darmstadt würdigt mit dem Preis herausragende Leistungen im Bereich Wissenstransfer bzw. Wissenschaftskommunikation in Politik, Zivilgesellschaft und Kultur. Porf. Dr. Thomas Walther, Vizepräsident für Innovation und Internationales der TU, vergab den xchange-Preis im Rahmen des Open Campus – Tag der Wissen Schaf(f)t am 25. Mai 2025.

Da die Jury von der Qualität der eingereichten Projekte sehr beeindruckt war, hat die Jury sich entschlossen, in beiden Kategorien eine lobende Erwähnung auszusprechen – verbunden mit der ausdrücklichen Einladung, sich mit diesen noch jungen Projekten in den kommenden Jahren erneut zu bewerben.

Berichterstattung

xchange-Preis 2025

Open Campus der TU Darmstadt: Offene Türen für Forschung, Innovation und Lehre

Kategorie Technologietransfer und Gründungsaktivitäten

Preisträger in der Kategorie Technologietransfer und Gründungsaktivitäten Professor Stephan Rinderknecht vom Institut für Mechatronische Systeme mit TU-Präsidentin Tanja Brühl und Vizepräsident Thomas Walther bei der Preisverleihung.
Preisträger in der Kategorie Technologietransfer und Gründungsaktivitäten Professor Stephan Rinderknecht vom Institut für Mechatronische Systeme mit TU-Präsidentin Tanja Brühl und Vizepräsident Thomas Walther bei der Preisverleihung.

In der ersten Kategorie hat sich die Jury in diesem Jahr für Professor Dr.-Ing. Stephan Rinderknecht vom Institut für Mechatronische Systeme entschieden. Mit beeindruckender Kontinuität und Weitsicht hat Prof. Rinderknecht über viele Jahre hinweg Gründungsgeist und Unternehmertum am Institut für Mechatronische Systeme gefördert. Über 60 Patente und eine Vielzahl erfolgreicher Ausgründungen hat Prof. Rinderknecht maßgeblich initiiert oder begleitet. Seine Arbeit ist ein Vorbild für exzellente Technologietransferpraxis – und ein leuchtendes Beispiel dafür, wie aus innovativer Forschung wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung entsteht.

Die Start-Up Sommerschule „From Ideas to Business“ des Centre for Synthetic Biology, hier vertreten durch Melanie Mikosch-Wersching, erhält eine lobende Erwähnung in der Kategorie Technologietransfer und Gründungsaktivitäten.
Die Start-Up Sommerschule „From Ideas to Business“ des Centre for Synthetic Biology, hier vertreten durch Melanie Mikosch-Wersching, erhält eine lobende Erwähnung in der Kategorie Technologietransfer und Gründungsaktivitäten.

Lobende Erwähnung

Eine lobende Erwähnung in der Kategorie Technologietransfer und Gründungsaktivitäten erhält die Start-Up Sommerschule „From Ideas to Business“ des Centre for Synthetic Biology, vertreten durch Frau Dr.‘in Melanie Mikosch-Wersching und Herr Professor Dr. Heinz Koeppl. Das Projekt überzeugt durch ein inspirierendes Lehr- und Gründungsformat.

Kategorie Wissenstransfer & Wissenschaftskommunikation in Politik, Zivilgesellschaft und Kultur

Die Preisträger:innen der Kategorie Wissenstransfer & Wissenschaftskommunikation Markus Lederer, Johanna Berger, Nina Janich, Sonja Daum stellvertretend für das Projekt „Biodiversitätskulturen in Stadt und Land“ mit TU-Präsidentin Tanja Brühl und Vizepräsident Thomas Walther bei der Preisverleihung.
Die Preisträger:innen der Kategorie Wissenstransfer & Wissenschaftskommunikation Markus Lederer, Johanna Berger, Nina Janich, Sonja Daum stellvertretend für das Projekt „Biodiversitätskulturen in Stadt und Land“ mit TU-Präsidentin Tanja Brühl und Vizepräsident Thomas Walther bei der Preisverleihung.

In der zweiten kategorie geht die Auszeichnung an ein interdisziplinäres Forschungsteam, das in herausragender Weise Wissenschaft und Gesellschaft miteinander in den Dialog bringt. Das Projektteam – bestehend aus Prof. Nico Blüthgen, Prof. Dr. Nina Janich, Prof. Markus Lederer, Prof. Alfred Nordmann, Prof. Dr. Nadja Simons, Johanna Berger, Sonja Daum, Johanna Freudenberg, Margarita Hartlieb und Florian Zenglein – steht exemplarisch für gelebte Zusammenarbeit über Disziplin- und Fakultätsgrenzen hinweg. Das Projekt „Biodiversitätskulturen in Stadt und Land“ vereint interdisziplinäre Forschung mit innovativer Wissenschaftskommunikation. Es adressiert ökologische Herausforderungen wie den Rückgang der Insektenvielfalt und verbindet diese mit kreativen Formaten, die direkt in den öffentlichen Raum hineinwirken – z. B. mit den prominenten „Points of Insects“ im Stadtbild. Die Jury würdigt das breite Spektrum an xchange-Aktivitäten, die Vielfalt der Zielgruppen und die eindrucksvolle Reichweite des Projekts – ein bedeutender Beitrag für transferorientierte Nachhaltigkeitsforschung.

Eine lobende Erwähnung in der Kategorie Wissenstransfer & Wissenschaftskommunikation erhält das Projekt „Wissen vs. Meinung: Künstliche Intelligenz“, geleitet durch Dirk Balfanz.
Eine lobende Erwähnung in der Kategorie Wissenstransfer & Wissenschaftskommunikation erhält das Projekt „Wissen vs. Meinung: Künstliche Intelligenz“, geleitet durch Dirk Balfanz.

Lobende Erwähnung

Eine lobende Erwähnung in der Kategorie Wissenstransfer & Wissenschaftskommunikation erhält das Projekt „Wissen vs. Meinung: Künstliche Intelligenz“, geleitet durch Herrn Dr.-Ing. Dirk Balfanz vom Centre for Cognitive Science. Dieses Projekt hebt sich durch sein innovatives Planspielformat (entwickelt in Zusammenarbeit mit ProLOEWE, der science Birds GmbH sowie drei LOEWE-Projekten) hervor, indem es wissenschaftliche Reflexion über Künstliche Intelligenz mit demokratischer Bildung verknüpft – und so zwei hochaktuelle Diskurse in einen spannenden Dialog bringt. Ein zukunftsweisender Beitrag zur Wissenschaftskommunikation an Schulen.