Anforderungsmanagement

Das Anforderungsmanagement

 

Das Anforderungsmanagement spielt in der zentralen Verwaltung der TU Darmstadt eine große Rolle. Es ermöglicht einen systematischen Umgang mit Anforderungen, indem von der Idee bis zu erfolgreichen Umsetzung alle notwendigen Arbeitsschritte genau beschrieben werden. Alle Anforderungen werden strukturiert erfasst, dokumentiert, geprüft und mit allen Beteiligten abgestimmt und weiterentwickelt.

Besonders im Fokus steht dabei die Transparenz im Anforderungsprozess. Die Beteiligten sollen in jeder Phase des Entwicklungs- oder Änderungsprozesses über alles Notwendige informiert sein und sich auf gemeinsame Ziele verständigen können.

Durch den Einsatz des Anforderungsmanagements können IT-basierte Lösungen für Verwaltungsprozesse über mehrere Bereiche und Dezernate hinweg effizient entwickelt werden. Das Risiko, dass Bestandteile einer Lösung nicht zusammenpassen, der Lösung notwendige Eigenschaften fehlen oder sie nachgebessert werden muss, kann so minimiert werden.

 

IT-Anforderung

Kann ein IT-Anliegen nicht als Ticket über das HRZ erfasst werden, muss gegebenenfalls über eine externe Lösung nachgedacht werden.

IT-Anforderungen sind Veränderungsanliegen, die entweder Auswirkung auf bestehende IT-Lösungen haben oder zu neuen IT-Lösungen führen.

IT-Anforderungen können in vielen Formen auftreten: Ideen und Wünsche, notwendige Anpassungen, Mängelbeseitigungen, strategische Ausrichtungen, usw.

Mögliche neue IT-Anforderungen werden über einen Anforderungssteckbrief bei der Stabsstelle IT- und Prozesskoordination eingereicht.

Die IT- und Prozesskoordination koordiniert den Abstimmungsprozess innerhalb der Verwaltung und mit dem HRZ über deren IT-Koordination.

Nur wenn die nötigen Anforderungen gemeinschaftlich evaluiert und abgestimmt sind, können daraus Vorprojekte und schließlich Projekte entstehen.

Der Anforderungsprozess

Der Anforderungsprozess ist ein iterativ ablaufender Ende-zu-Ende Prozess. Dabei begleiten die zentrale Verwaltung und das HRZ den gesamten Prozess von der Formulierung der Anforderungen bis hin zu Durchführung des Projekts.

Die IT- und Prozesskoordination der zentralen Verwaltung berät zunächst den Anfordernden und unterstützt diesen bei der Erarbeitung des Anforderungssteckbriefs. Die durch die IT-und Prozesskoordination geleiteten Arbeitskreise spielen in dem Anforderungsprozess eine wichtige Rolle. Der IT-Arbeitskreis zV stellt durch das gesammelte, bereichsübergreifende Knowhow der Dezernate und Stabsstellen ein wertvolles Netzwerk dar, um trotz der autonomen Arbeitsweisen der verschiedenen Bereiche der TU Darmstadt über alle Schnittstellen hinweg die Gestaltung reibungsloser, zeitgemäßer Verwaltungsprozesse zu ermöglichen. Im Anforderungsprozess erfolgt im IT-Arbeitskreis zV eine Vorklärung hinsichtlich Abhängigkeiten und Synergien, sowie die Vor-Priorisierung der Anforderungen. Das IT-Koordinationsboard trifft als gemeinsames zV-HRZ Gremium im Anforderungsprozess Entscheidungen zur Priorisierung oder internen bzw. externen Umsetzung.

Bei strategischen oder großen Vorhaben sowie Eskalationen werden auch die Instanzen, Dezernentenrunde, Kanzler und IT-Koordinationsboard eingebunden.

Wir beraten Sie gerne und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung. Ansprechpartner finden Sie hier.